Berlin: Kein S-Bahn-Verkehr zwischen Ostbahnhof und Zoologischer Garten

Zwischen Berlin Ostbahnhof und Zoologischer Garten wird ab Montag der S-Bahn-Betrieb eingestellt. Das Thema „Fahrradmitnahme“ dürfte sich damit weitgehend erledigt haben. Zwischen Potsdam und Ostbahnhof fahren im Regionalverkehr etwa 4 Züge pro Stunde. Die Sperrung soll in etwa zweieinhalb Wochen dauern.

Quelle: Tagesspiegel

S-Bahn-Seite zum Verkehr ab 20.7.

Update:

Ebenso eingestellt werden die Teilstrecken:

– Springpfuhl – Wartenberg

– Westreuz – Nikolassee (wegen Bauarbeiten)

– Mühlenbeck-Mönchmühle – Blankenburg

– Adlershof – Schönefeld

– Strausberg – Strausberg Nord (m.W. derzeit schon Ersatzverkehr mit Bussen)

In einer Sondersendung im rbb sagt Betriebsratschef Heiner Wegener, dass er den 2,5-Wochen-Plan für unrealistisch hält. Erst nach einem Austausch aller Räder, die eine Laufleistung von mehr als 650.000 km hinter sich haben, dürfen die Züge wieder fahren. Es ist schwer vorstellbar, dass die Räder hunderter Züge innerhalb weniger Wochen getauscht werden können. Von 552 im Normalverkehr benötigten Viertelzügen (je 2 Wagen) stehen ab Montag nur noch 165 zur Verfügung. Die verbleibenden Strecken dürften somit überwiegend mit Kurzzügen (4 Wagen) bedient werden.

5 Gedanken zu „Berlin: Kein S-Bahn-Verkehr zwischen Ostbahnhof und Zoologischer Garten

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  1. „…wird der…S-Bahn-Betrieb eingestellt“. Leute, das ist ein
    Skandal unglaublichen Ausmaßes, insbesondere wenn man bedenkt, dass
    der Laden *noch* nicht einmal privatisiert ist. Aber hier tobt noch
    immer die Progromstimmung+Profilnerose wg. Fixies. Be berlin!

  2. Was machen denn nun Reisende, die mit dem Zug fahren wollen? Mähdorns Kathedrahle ist doch schon vorher schlecht angebunden gewesen im Vergleich zum Bahnhof Zoo. Quetschen die sich alle in Regionalbahnen, die im 25 Minuten-Takt fahren?

    Gut dass ich ein Fahrrad habe – mein Büro ist am S-Bahnhof Bellevue, das ist nun mit öffentlichen Verkehrsmitteln gar nicht mehr erreichbar.

    Diese S-Bahn-Misere läuft so langsam aus dem Ruder. Und die Fixiefahrer sind wahrscheinlich wieder an allem schuld.

  3. @Abwrackprämie, meine Empfehlung: Bei Ost-West-Zügen in Ostbahnhof oder ggf. Spandau, bei Nord-Süd-Zügen in Gesundbrunnen oder Südkreuz einsteigen.

  4. Mittlerweile ist Deutschland so weit runtergewirtschaftet, dass dagegen in Ländern wie Indien oder Bangladesh ein gut ausgebauter Schienenverkehr möglich ist.

    Die Politik wird dazu natürlich nichts sagen. Schließlich ist die DB AG (steht bekanntlich für „Deutsche Bahn Abbruch-Gesellschaft“) ja immer noch ein Staatsbetrieb.

  5. Die S-Bahn hat ja ihre Monatskarten verkauft und bietet fast Null-Gegenleistung dafür an! Das nenn ich mal Gewinnmaximierung…! Aber mal im ernst: eine Riesenschweinerei ist das!!! Eigentlich müßten bis Jahresende alle schwarz fahren oder trauen die sich etwa noch, Fahrscheine zu kontrollieren? Ganz zu schweigen, das ja schon mit der Gesundheit der Fahrgäste gespielt wurde, indem man monatelang mit Zügen rumgegurkt ist, die schon längst überprüft hätten sollen. S-Bahn Berlin=Drecksladen

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