Statt einer Tourberichterstattung …

… muss in diesem Jahr ein Bild reichen.

Wir wollen aber noch einen Linktipp geben, den wir bereits im Juli 2005 in einem Beitrag (hier) veröffentlicht haben, aber vielleicht sind in der Zwischenzeit einige Leser neu hinzugekommen. Das Tour de France Lanterne Rouge Blog kümmert sich um den Letzten einer jeden Etappe und natürlich den Letzten im Gesamtklassement. In den Jahren 2007 und 2008 war das der belgische Radrennfahrer Wim Vansevenant. Außerdem hat die Blogschreiberin Nancy Toby ein Herz für die Verletzten und Ausgeschiedenen der Tour de France. Vielleicht ist der letzte Platz eine kleine Garantie dafür, dass nicht gedopt wurde, oder ist so eine Wahnsinnstour grundsätzlich nur mit Chemie durchhaltbar?

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10 Gedanken zu „Statt einer Tourberichterstattung …

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  1. irgendwie is das ganze ding durch. mich interessierts jedenfalls überhaupt nicht mehr. schade, gab zeiten, da hab ich sogar im labor nen kleinen fernseher zu stehen gehabt, wenn tdf war…

    möge das beste mittel gewinnen…

  2. Unter http://www.muax.de wird noch vernünftig über Radsport Bericht erstattet – allerdings kaum über die Tour de France.

  3. @ bemme: Labor?! Ein Schelm, wer böses dabei denkt 😉

    k.

  4. achdu jeh springt auch auf die Hexen jagd? Naja irgentwann erwischts anscheinend jeden. Und so ungemein Kritisch formuliert ik werd verückt…Radspannerei? Lesezeichen? Gestorben!

  5. no*dice, ist natürlich schade, dass du uns nicht weiter lesen möchtest. Aber wenn du mal die Tourberichterstattung im Rad-Spannerei-Blog über die Jahre verfolgst, dann siehst du, dass sich langam die Gewichte verschoben haben. In den ersten Jahren gab es Beiträge aus der Fanperspektive, zwar vermischt mit dem einem oder anderen Witz, dennoch lag der Schwerpunkt auf der sportlichen Seite. Im Jahr 2008 gab es nur noch 6 Beiträge mit diesen Überschriften:

    Königsetappe der Tour de France
    Keine Tour de France bei ARD und ZDF
    Tour-de-France-Apotheke: Amphetamin
    Tour-de-France-Apotheke: Höhentraining
    Tour-de-France-Apotheke: Eigenblut
    Tour-de-France-Apotheke: Epo

    Ein Teil dieser Beiträge hätte auch in der Apothekenumschau stehen können.

    Mir selbst geht es wie bemme: die Luft ist einfach raus. Früher hat die Radspannerei die Tour auf Großleinwand in der Werkstatt gezeigt, daran denkt heute niemand von uns mehr. Früher habe ich mich an einem heißen Julitag einfach für eine Stunde vor die Glotze gelegt. War so schön meditativ. Früher war auf meinem Rechner der Tourticker ständig eingeschaltet. Das war halt früher!

  6. Naja, Doping hin und her, treten muß man aber immer noch selbst. Und dann bleibt der Berg immer noch genauso steil. Ich finde es jedenfalls albern von den sog. öffentlich-rechtlichen Sendern, die Übertragung zu minimieren. Eurosport profitiert hier jedenfalls ganz klar von. Übrigens: Ein jeder, der mal im Sommer nach dem Biergarten und den damit verbundenen Alkoholkonsum mit dem Fahrrad nach Hause geradelt ist, würde im Radsport als gedopt gelten!!!

  7. wieso? wegen des erhöhten testosteron-wertes den man davon bekommt? ach mist, das is ja bloß bei floyd landis und seinem whiskey der fall…
    also kurz: du hast schon recht; treten muss man schon selber und ard & zdf nerven mich auch.
    aber das mit dem biergarten und dem alkoholkonsum halte ich für eine sehr gewagte these. wenn man sowas vergleichen will, dann zB mit medikamentenmissbrauch am arbeitsplatz oder so.
    das trifft es dann auch eher.

  8. @Johannes: Na Alkohol und vor einer Weile noch Coffein gelten im Radsport als Doping. Coffein ist übrigens vor ca. 10 Jahren einem Fahrer von SAECCO (wie passend!) zum Verhängnis geworden. Wie sich rausstellte, hatte er 2 Tassen Espresso vor dem Start einer Etappe des Giro getrunken. Aber was genau heißt denn eigentlich Doping? Man will sich gegenüber den Anderen einen unerlaubten Wettbewerbsvorteil schaffen, meistens durch eine unerlaubte Substanz. Hierzu zählt Alkohol, denn Alkohol enthemmt. Für einen Sprinter im Massensprint oder auch auf einem engen Criteriumskurs nicht das falsche….Hm?!

  9. alkohol ist zwar auf der verbotsliste der wada; aber 1.: ist er nur im wettkampf verboten und 2.: nicht im radsport. aber mal davon abgesehen; hast du mal alkohol vorm training getrunken? is nicht zu empfehlen; macht dich eher fertig, als dass er dich aufputscht und enthemmt.
    seite 10 oben
    http://www.wada-ama.org/rtecontent/document/2009_Prohibited_List_GER_Final- 20Sept08.pdf

  10. @Johannes, hast Recht, vorher ein Gläschen und ich würde prima schlafen! Aber es gibt ja zwei Typen von Trinkern: 1. Die, die anschließend müde werden 2. Die, die sich anschließend mit allen prügeln wollen (Discoschlägerei)…. in dem Sinne: Prost!!!!

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