Mini-Velos

In Japan kommen Mini-Velos immer mehr in Mode. Ein Mini-Velo mit seinen höchstens zwanzig Zoll großen Laufrädern sieht ein bisschen aus wie ein Klappfahrrad, hat aber einen starren Rahmen. Als City-Rad kann es seine Vorteile voll ausreizen, es ist wendig, man kann mit ihm deutlich besser in öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und es braucht einen kleineren Parkraum. Treppensteigen macht mit dem Mini-Velo geradezu Spaß – verglichen mit einem 28-Zoll-Rad.

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Das abgebildete Fahrrad Minivelo-8D kommt von Bianchi und wird ausschließlch auf dem japanischen Markt vertrieben. Cannondale scheint 2009 mit dem Hooligan auch den europäischen Markt aufrollen zu wollen. Wer mehr über das Thema Minivelo wissen will, der findet bei Bike-Hugger eine ganze Serie.

6 Gedanken zu „Mini-Velos

Kommentare-Feed
  1. vielleicht nähern sich die Hersteller ja auf diesem Wege über die kommenden Jahre auch mal irgendwann Kindern zumindest halbwegs zumutbaren Kinderrädern an.

    Denn bis dato sind Kinder noch gezwungen, mit ihrem Rad – und sei es ein Specialized, Islabike oder CUBE o.ä. – ziemlich exakt genauso viel Spaß zu haben, wie ich es mit meinem hätte, würde es 75kg statt 9kg wiegen.

  2. Daran hab ich auch gedacht, als ich das Bild sah. Ein schönes Rad für meine halbwüchsige Tochter.

  3. … bist du den Preis siehst :o)

  4. Wieso, so teuer sind die doch nicht? Das Bianchi oben kostet wenn ich das richtig sehe 55000 Yen = knapp 500 Euro. Da ist so manches Kinderrad teurer…

  5. Alles was an den hier gezeigten Mini-Bikes Mini ist, ist der Felgendurchmesser.

    Und auch wenn Bude und ich die Assoziation „Kinderrad“ hatten, ist an solchen Rädern erstmal nix Kinderrad:

    Kurbellänge, Rahmengeometrie, Vorbau, Griffweite der Bremsheblel, Sattellänge und Breite, Q-Faktor oder wie das Ding heißt, das Kinder immer zum O-beinig fahren zwingt, Lenkerdurchmesser im Griffbereich, Übersetzungen der Schaltung etc.und: Robustheit und daraus folgend Gewicht der Komponenten nicht auf max.30kg Fahrergewicht ausgelegt, sondern auf 120kg oder so und daher mindestens genauso schwer wie jedes andere Erwachsenenfahrrad auch.

    Nicht dass noch jemand auf die Idee kommt, sowas für sein Kind zu kaufen.

    Bis dato heißts da noch selber basteln oder warten, bis irgendein Hersteller sich mal traut, Konsequenzen daraus zu ziehen, dass Kinder eher dreissig als hundertdreißig Kilo wiegen und gleichzeitig darauf vertraut, dass genug Eltern nicht nur für Kinderwagen EUR 999.- zu zahlen bereit sind, sondern auch für Fahrräder.

  6. schade das sich bei den Minivelos noch nichts getan hat, Dahon bringt mit Dash, Smooth Dog und Bullhead Falträder, aber ein Stahlrad wär doch was feines…

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