Neues Fahrradlicht von Messingschlager

M-Wave, die Hausmarke von Messingschlager bringt eine Antwort auf das Reelight heraus! Das Licht  funktioniert nach dem Prinzip von Reelight, also mit Magneten in den Speichen, die mittels eines weiteren an der Sattelstrebe montierten Magneten einen Induktionsstrom erzeugen. Großer Vorteil zum Produkt von Reelight ist das Kabel zwischen den Magneten und dem Diodenlicht. Das M-Wave Licht kann jetzt unabhängig von den Magneten in den Speichen am Fahrrad befestigt werden und liegt nicht, wie beim Reelight auf Höhe der Achsen. Die Produktentwickler haben dabei aber nicht wirklich an eine Verwendung für ein Alltagsfahrrad in Deutschland gedacht,  sonst hätten sie dem Kabel etwas mehr als 10 cm gegönnt. Macht aber nichts! Das Kabel ist mit einem Lötkolben schnell verlängert. Bei mir sitzt es jetzt am Gepäckträger. Funktioniert prima!

Schade ist der fehlende Kondensator im Rücklicht, sowas ist bestimmt nicht teuer, ein Dauerlicht/Standlicht wäre aber doch ein großer Vorteil.

Jetzt ist Reelight wieder dran! Auf der Eurobike in Friedrichhafen kündigten sie eine Kabelversion für 2009 an.

5 Gedanken zu „Neues Fahrradlicht von Messingschlager

Kommentare-Feed
  1. Ich finde es gerade charmant, dass die Reelights auf Nabenhöhe sitzen. Keine Kabel sehen immer besser aus, als hübsch verlegte Kabel. Auf die Sichtbarkeit hat es wenig Einfluß.

  2. Wie hell bzw. brauchbar sind derartige Konstruktionen eigentlich? Ich kann mir irgendwie nicht wirklich vorstellen dass man mit so ’nem Prüddelmagneten auf Induktionsprinzip wirklich genug Saft für ein *helles* Rücklicht einsammeln kann…

  3. ich hab mal die reellights bei einem freund gesehen, und die sind hell genug (vergleichbar mit anderen batterie lichtern), trotzdem find ich die nicht so super. meiner meinung nach macht es schon einen unterschied auf welcher höhe ein licht montiert ist, und da ist mir die nabenhöhe einfach zu niedrig.

    deswegen bin ich schon gespannt auf die neuen entwicklungen.
    diy modelle gibts da ja schon länger: http://www.freelights.co.uk/product.html

    und sonst kann ich auch pedalite empfehlen, die batterilosen, blinkenden pedale: http://www.pedalite.com/

  4. Die Helligkeit des Rücklichtes lässt noch Wünsche offen, das liegt möglicherweise an der Form der Magneten, beim Reelight sind die Magneten länger und die Lichtausbeute ist eindeutig höher. Inzwischen gibt es aber für wenig Geld derart starke Magneten, dass ich von einem hohen Entwicklungspotential für diese Form von Fahrradbeleuchtung ausgehe. Vielleicht sind Nabendynamos bald Schnee von gestern?

  5. …und für gewichtsfetischisten könnte man die magneten sogar in die speichen integrieren, sollte ja kein allzugroßes technisches problem sein stahlspeichen zu magnetisieren…
    ist natürlich die frage ob dann die magnetische flussdichte noch groß genug ist 😉

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