Kona Ute Transportrad

Wenn eine so renommierte Firma wie Kona in das Segment Allzweckräder einsteigt, dann ist das ein gutes Zeichen. Noch in diesem Jahr wird das Transportrad Kona Ute auf den Markt kommen, der Name leitet sich ab vom Wort utility, auf deutsch: Nutzen. Ebenso wie bei dem Yuba, das wir vor einigen Wochen vorgestellt haben, ist der Gepäckträger des Kona Ute integrativer Bestandteil der Rahmenkonstruktion, was den ganzen Aluminiumrahmen sehr stabil macht. Durch den langen Radstand wird das Ute zu einem gutmütigen aber auch flinken und erstaunlich wendigen Arbeitsrad, wie bike hugger in seinem Test feststellte. Vorn ist das Ute mit einer Scheibenbremse, hinten mit einer Cantilever-Bremse bestückt. In Europa wird das Transportfahrrad Kona Ute 799,- Euro kosten.
Kona Ute

Kona Ute Transportrad

13 Gedanken zu „Kona Ute Transportrad

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  1. … es ist wirklich nicht zu fassen: wieder ein Transportrad, wieder gaaanz sicher ein Rad für die ausschließliche Benutzung auf der Straße und wieder kein Licht! Dabei ist das Rad schon so schwer, dass der Hersteller sich nicht mal traut die sonst angeblich so wichtige, in Wirklichkeit im Alltag aber in jedem Fall maximal eine Nebensächlichkeit auch nur zu nennen. Den fehlenden Nabendynamo werden die Käufer wohl kaum selbst nachrüsten, da dies unnötig teuer, umständlich und zeitraubend ist. Jetzt im Anschluss vielleicht noch die Verkabelung dem Stand der Technik entsprechend etwas sicherer und etwas geschützter durch den Rahmen verlegen? „Das geht aber nicht. Und das würde aber teuer werden. “ An welchem Werkstor muss ich mich denn nun anketten, dass so ein Mist nicht mehr produziert, nicht mehr verkauft und nicht mehr auf Websites wie dieser beworben wird?

  2. Hm, ja, ich verstehe Bennos Frust. Aber die Hersteller würden wohl nur zum Umdenken angehalten, wenn eine bedeutende Anzahl Abnehmer Druck ausüben täte. Und in einer globalisierten Welt die Fahrradhersteller dazu zu bewegen, für jedes Land die Räder individuell mit Lichtanlagen auszustatten dürfte schwierig werden. Und wer weiß, wie eng die Verbandelung der Fahrradindustrien mit den Lampenproduzenten ist. Letztere machen wahrscheinlich mehr Kohle, wenn die Leute die Lampen nachträglich kaufen. Ich kaufe mir ja auch alle zwei jahre neue Led-Beleuchtungen, weil es wieder den neuesten, hellsten geilen Scheiß gibt. Oder ich habe sie mal wieder wo liegenlassen.
    Es wird wohl nur mit dem Gestz gehen. Und das sehe ich kritisch. Es gibt viele Leute, die garkeine Nabendynmos haben wollen. macht an vielen Rädern auch echt keinen Sinn. Was soll man mit ’ner Rennmaschine und einem Nabendynamo. Sähe außerdem kacke aus! Deshalb wird es wohl vorerst so bleiben, wie es ist.

  3. Eine Ausrüstung mit einem Nabendynamo und gut verlegten Kabeln sollte bei einem Lastenrad selbstverständlich sein. Die strenge Auslegung der Gesetze-die StVZO fordert eindeutig die Beleuchtung- ist aber nur ein Weg dies durchzusetzen. Anketten am Werkstor ist die andere 😉 Im Ernst, mein Eindruck ist , dass bestimmte Stilkategorien, wie flottes Aussehen, oft wichtiger sind als Funktionalitäten. Das Problem ist allerdings, dass wir Kunden in einer Marketingwelt uns auch gerne mal was Nettes erzählen lassen. Aber sei s drum, ich finde das Lastenräder allgemein ein großes Potential haben und Werbung für die Sache Fahrrad machen. Ich selber würde mir das Rad gebraucht irgendwann mal kaufen und dann umrüsten.

  4. … halten wir mal fest, dass die Radspannerei einer von drei Kona-Dealern in Berlin ist. Der Fahrradladen sucht sich erstens unter den tausenden möglichen Fahrrad-Dealern einen aus, er sucht sich dann dort ein Produkt aus und er bestellt es, um es weiterzuverkaufen. So wie ich nicht jedes Gerümpel aus irgendeinem Laden bestelle und bezahle, so ist es für den Fahrradhandel als Einkäufer genauso. Die Radspannerei bestellt also – wenn sie es will – nur Fahrräder mit StVZO-gerechter Lichtanlage. Natürlich kostet das den Wert der Lichtanlage mehr, aber weniger als wenn ich einen Nabendynamo und eine Innenrohr-Verkabelung nachrüsten muss. Und noch für Fahrradfahrer ohne Ingenieur-Studium: auch eine Nabe ohne Dynamo wiegt eine dreistellige Grammzahl – mit Dynamo und etwas weniger Gewicht durch die kürzeren Speichen ist dies im Alltags- und Freizeitbereich ein vollständig zu vernachlässigender Gewichtsunterschied. Auch Batterielampen wiegen übrigens was und zwar gerne mehr als eine dynamobetriebene Lichtanlage. Mit dem Nabendynamo ist ein wirklich innovatives seit bald zehn Jahren zu erschwinglichen Preisen auf dem Markt. Man merkt beim Fahren keine Schwergängigkeit oder Geräusche mehr, wie sie bei den alten Seitenläufern Ursache täglichen Leidens war. Und es gibt auch kein Durchrutschen mehr. Wenn jetzt noch die Lampenhalter und die Verkabelung auf den Stand der Technik angehoben werden könnte, wär’s fast perfekt …

  5. da gebe ich benno durchaus recht, ein funktionstüchtiges lichtsystem gehört dazu …

    auf bremsen verzichtet man beim straßenfahrrad ja auch nicht…

  6. ich find das rad hier in dresden nicht, habt ihr so eins im laden? würd gern mal probefahren…

  7. Hallo! Ich besitze das Kona Ute, es ist (für den Preis, 2010 = glatt 600 euro) ein absolut korrektes Fahrrad, gut austariert und ehrlich für den Preis gebaut. Hier meckern Leute, die das Rad nicht gefahren sind. Das Ute fährt sich sehr leicht, als „longtail“ hat natürlich einen klassen Geradeauslauf, es ist fast wendig, Bremsen sind korrekt, Schaltung (Deore) auch, die Reifen sind auch gut gewählt worden (Conti City, wenig Widerstand), das Rad ist auch ziemlich leicht, ich überhole (in Berlin) sehr vielen Leute mit den schlechten Shimano-Nabendynamos. Wo ist das Problem? Ich habe eine gute LED-Lichtanlage… Aaaah, die StVZO… haha, Land der Bürokraten, kei Wunder das die Amis die schönere Räder bauen, sind einfacher lockerer drauf. Benno, bleibt bei deinem Kettler. Grüsse

  8. Dummfick trieft aus Deinen Worten:

    > ich überhole (in Berlin) sehr vielen Leute mit den schlechten Shimano-Nabendynamos.

    > Ich habe eine gute LED-Lichtanlage…

    Gut ist sie nur, wenn sie von einem guten Dynamo versorgt wird. Alles batterie- oder akkubetriebene IST EINFACH NUR DUMME SCHEISSE.

  9. „Dummfick“ ?, „DUMME SCHEISSE“ ?

    Hey. Ganz ruhig Brauner. Es sind doch nur Fahrradlampen.

    Leben und leben lassen…

  10. … hä? Das ist doch hier ein Versuch, so billig wie möglich die Diskussion am Köcheln zu halten 🙁

    @Ich habe ein Kona Ute, Du? … mein Fahrrad sieht zwar etwas merkwürdig aus und wird nur geputzt, wenn sich die Räder nicht mehr drehen – aber was bitte ist denn ein „Kettler“?

    Die Gurke die ich fahre ist ein so genanntes hochwertiges Fahrrad mit einem x-fachen Preis des „Kona Ute“ – aber eigentlich auch nicht der Rede wert.

    Bei meinem Fahrradhändler habe ich im April (wie mind. einmal pro Jahr) brav mehrere hundert Euro abeliefert, um das übliche auswechseln zu lassen – also den „hochwertigen“ Aluschrott der Shimano XT-Gruppe. Der Scheinwerfer von Busch & Müller mit dem möglichst komplizierten Namen findet übrigens bei jeder Nachttour noch immer begeisterte Bewunderer.

  11. Ich interessiere mich für Kona Ute und möchte damit auch gerne andere mitnehmen. Gibt es dafür Fußabsteller so wie beim Yuba Mundo? und eine Festhaltestange? Gut, da kann ich auch einen kurzen Lenker am Sattelrohr befestigen – aber das Problem mit den Füßen hätt ich noch gern gelöst. Wer weiß was?

  12. sorry, dass ich dieses alte topic aus’m keller hole:

    Alles batterie- oder akkubetriebene IST EINFACH NUR DUMME SCHEISSE

    auch wenn nabendynamos sehr sinnvolle geräte sind (obwohl sich der aufwand gegenüber den alternativen enorm steigert, wenn mal was ist.): wenn man mehr geld für batteriebetriebene lampen lässt als 9,99 bekommt man inzwischen ganz anständige geräte. und für einfallslose: man kann sich ersatzbatterien einpacken. wenn man wirklich lange touren bei trübem wetter macht, reicht das auch wieder bloß ein oder anderthalb tage, aber so sieht doch für die meisten der alltag nicht aus.

    ebenso einfallslos finde ich, davon auszugehen, dass niemals nicht jemand auf die idee käme, ein rad seinen wünschen oder bedürfnissen anzupassen oder anpassen zu lassen.
    zu den schönen eigenschaften des fahrrads gehört doch eine weitreichende modularität, dank der sich einzelne fahrräder sehr weit individualisieren lassen, so deren besitzer sich für ihr gefährt interessieren und sie keine schranken im kopf haben….
    und jemand, der sich so weit gedanken über ein seinen bedürfnissen entsprechendes rad macht, dass ihm ein anscheinend relativ exotisches transportrad für 800 tacken als angemessenes gerät erscheint, dem wird man zutrauen können, es gegebenenfalls nachrüsten zu lassen. ist ja schließlich keine baumarktmühle! (nebenbei: ein kollege von mir ließ sich auch seine baumarktmühle nachrüsten)

    dass diese einfallslosigkeit von jemandem demonstriert wird, der dinge raushaut wie:

    Bei meinem Fahrradhändler habe ich im April (wie mind. einmal pro Jahr) brav mehrere hundert Euro abeliefert, um das übliche auswechseln zu lassen

    finde ich schon äußerst bemerkenswert.

    und überhaupt, die verkehrssicherheit liegt in der verantwortung des fahrers, nicht in der des herrstellers! solange der keine falschen versprechungen macht, ist doch alles ok.

  13. auweia, natürlich meinte ich „hersteller“ und nicht „herrsteller“ 😉

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