Strike Bike läuft gut an

Die Ankündigung die Produktion wieder aufzunehmen hat den BesetzerInnen der Fahrradfabrik in Nordhausen eine enorme Öffentlichkeit beschert.
Arbeiten ohne Chef scheint nach dem Modell der Selbstverwaltung in argentinischen Fabriken auch in Europa viele Fans zu haben. Inzwischen gibt es aus ganz Europa, ja selbst aus Ägypten und Australien Bestellungen für die auf 1800 Stück limitierten Räder.
Eine dauerhafte Selbstverwaltung für die 120 Beschäftigten bräuchte natürlich eine ganze Menge mehr Solidarität, z.B. auch in Form von Kapital. Potentielle konventionelle Investoren scheint es jedenfalls schon zu geben, schließlich beweist die Belegschaft ja gerade, dass sie außergewöhnliche Fahrräder produzieren können.
Wer noch ein Rad ergattern will sollte sich sputen, die Frist für Bestellungen des Strike Bikes läuft am 2. Oktober ab.

Morgen um 19 Uhr gibt es in Berlin eine Informatonsveranstaltung im FAU-Lokal in der
Straßburger Str.38, 10405 Berlin (U2 Senefelder Platz)

 

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