Zabel: „Ich habe gedopt, weil es ging“

Erst gesteht Rolf Aldag ein systematisches Doping über Jahre. Gekauft habe er seine Epo-Rationen über das Internet, berichtet Aldag auf der Pressekonferenz der Telekom. Dann ergreift Erik Zabel das Wort und entschuldigt sich unter Tränen für seinen „einmaligen Dopingversuch“. „Wenn ich will, dass mein Sohn einen sauberen Sport betreibt, dann kann ich ihn nicht mehr anlügen“, sagt Zabel und fügt hinzu: „Ich habe meine Karriere an der Garderobe abgegeben und lege meine Zukunft in die Hände der Journalisten und Fans. Es war eine Bauchentscheidung, meine Vergangenheit offenzulegen, damit der Radsport vielleicht eine Zukunft hat.“ Vielleicht hat der professionelle Radsport seine Zukunft bereits hinter sich.

Ein Gedanke zu „Zabel: „Ich habe gedopt, weil es ging“

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  1. Sobald die Sponsoren-Verträge auslaufen und sich tatsächlich die Geldgeber zurück ziehen, werden wir sehen wie tiefgreifend die Geständnisse „wirken“.

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