BVG lässt Radfahrer bluten

Morgen erhöhen die Berliner Verkehrsbetriebe BVG mal wieder die Preise. Überproportional angehoben werden alle Fahrpreise im Zusammenhang mit einem Fahrradtransport. Radfahrer, die keine Monatskarte haben, müssen bei jeder Fahrt einen Ermäßigungsfahrschein zu 1,40 Euro kaufen. Meist werden jedoch Radfahrer zum Kauf eines noch teureren Tickets genötigt. „Erst wer das Kleingedruckte liest und dann mehrere Tasten drückt, kommt zum AB-Ermäßigungsfahrschein für 1,40 Euro“, so der Tagesspiegel, der die Mitnahme-Mentalität der BVG kritisiert. Die scheint es wenig zu scheren, dass inzwischen 20 Millionen Räder pro Jahr transportiert werden. Im Gegenteil, das Abziehen von Radfahrern bringt richtig viel Geld.

Ein Gedanke zu „BVG lässt Radfahrer bluten

Kommentare-Feed
  1. Irgendwie steht Radfahren ja konträr zum BVG Profit, wer mit dem Rad in der Stadt unterwegs ist fährt nicht mit der BVG. Ich wundere mich ja schon immer, das die BVG die Radzeit (also die direkte Konkurenz) am Schalter ausliegen hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.