Made in Langendreer

Mehr als 2.000 Stunden hat Helmut (Spargel) Schröder investiert, um ein Fahrrad aus Eibenholz zu bauen. Bereits die Suche nach geeignetem Holz war sehr aufwändig, weil Eibe in Deutschland unter Naturschutz steht und nicht einfach besorgt werden konnte. Fündig wurde Schröder schließlich auf den Komposthaufen großer Friedhöfe, wo er die richtigen Astgabeln aus Eibe fand, die er zum Bau des Fahrrads benötigte. Als das Eibenrad endlich fahrbereit war, waren mehr als zwei Jahre vergangen. Der Bochumer Filmemacher Eric Jobs hat die Entstehungsgeschichte des Holzfahrrads in 17 Minuten dokumentiert. Beim 12. Internationalen Festiival des Fahrradfilms in Herne hat Jobs für den Film „Made in Langendreer“ den Großen Preis der Jury des ICFF und den Publikumspreis erhalten. Sehenwerter Film, der nur über den Direktlink bei Vimeo zu erreichen ist.

Film Made in Langendreer
12. Internationales Festiival des Fahrradfilms

2 Gedanken zu „Made in Langendreer

Kommentare-Feed
  1. Es gibt immer mehr Stylische Gegenstände aus Holz, Uhren oder Brillen haben sich hier schon voll etabliert. Das es jetzt auch Fahrräder aus Holz gibt hör ich zum ersten mal, finde diese Idee aber sehr spannend. Wäre bestimmt interessant, mit so einem Fahrrad mal eine Runde zu drehen. Vielleicht kann sich ja auch ein solcher Fahrrad etablieren.
    Beste Grüße Hannes Luckert

  2. Ich hätte Bedenken an der Stelle, an der er trockene Carbonfaserbündel durch die Rohre fädelt und dann erst von außen mit Harz zu tränken versucht. Wenn das Harz nicht alle Bereiche erreicht, kann es nix halten.

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