Neuer Asphalt in der Großbeerenstraße

Die Großbeerenstraße in 61 wurde zwischen dem Landwehrkanal und Yorkstraße neu asphaltiert. Bis auf ein kleines Detail am Rande. In der Dooring-Zone sind Schlaglöcher, Risse, abgefräste Markierungen, dazu kleine Haufen von Unrat und Glasscherben.

via Kreuzberger Bienen

14 Gedanken zu „Neuer Asphalt in der Großbeerenstraße

Kommentare-Feed
  1. what about a Nacht- und Nebelaktion: Fahrrad-Piktogramme links der Dooring-Zone auf die Strasse sprühen? http://fahrradzukunft.de/bilder/21/hohlspeiche/04.jpg (http://fahrradzukunft.de/21/hohlspeiche/)

  2. … die Straße ist Teil des offiziellen Berliner Radroutennetzes (Route RR1 – Wannsee). Darf man sich so die Interessenabwägung der einzelnen Verkehrsarten vorstellen, die immer wieder gegen den Volksentscheid angeführt wird?
    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/mobil/fahrrad/radrouten/de/wannsee/

  3. Das Bild zeigt doch nur, dass die neue Bundeshauptstadt endlich was von der westfälischen Fahrradhauptstadt gelernt hat.
    Eiserne Regel: Radverkehrsanlagen haben MINDESTENS eine vier Kategorien schlechtere Oberfläche zu haben.
    Angesichts der Baukosten für A100 und BER muss natürlich auf Wirtschaftlichkeit geachtet werden. Statt teures Holperpflaster zu legen oder umständlich mit der Spitzhacke dranzugehen spart man einfach die Radverkehrsanlagen bei den Restaurierungen aus. Genial.
    Viel schlechter wird die Oberfläche aber wohl nicht werden, schliesslich müssen die AutofahrerInnen noch sturzfrei ein- und aussteigen können.

  4. Was habt ihr denn?
    LG Berlin, Az. 24 O 466/95:
    „Radfahrer müssen einen ausreichenden Sicherheitsabstand vom rechten Fahrbahnrand und insbesondere von parkenden Kraftfahrzeugen einhalten. Der Abstand muss so bemessen sein, dass den Radfahrer eine sich öffnende Autotür nicht in eine Gefahrensituation bringen kann.“

    Hier wird meistens mit 1m (oft nicht ausreichend) bis 1,5 m gerechnet. Der hier markierte Streifen markiert also genau die Zone, in der sich ein Radfahrer keinesfalls befinden sollte.
    Ein Problem dürfte nur sein, wenn dort keine Autos parken, aber das dürfte auch wieder höchst selten vorkommen.

  5. Auf Twitter wird berichtet, es solle die wegen Winterpause unterbrochene Sanierung fortgesetzt und die Radstreifen „sogar vergrößert“ werden. Hier sehe ich es wie Karsten, man sollte den unsanierten Teil als Pufferstreifen ausgestalten. Gilt dort eigentlich Tempo 30? Wenn ja, kann man auf die Radstreifen sicher auch verzichten. Bei ausreichendem Puffer schaden sie hier aber auch nicht, die Kfz fahren jeweils einspurig.

    Richtig hässlich sind die Angebotsstreifen bei (faktisch) zweispurigem Verkehr, das wird dann richtig eng auf beiden Seiten.

  6. Das wäre aber eine wirklich ungewöhnliche Form der Straßensanierung, wenn Radstreifen und Restfahrbahn getrennt erneuert würden.

    Dort bin ich mal einige Jahre lang regelmäßig gefahren: Sehr geringe Verkehrsbelastung, Radstreifen ist immer zugeparkt, Straße ist so breit, dass es niemanden interessiert, ob man im Gefahrenbereich (Radstreifen) oder links davon fährt. Zwischen den Zweite-Reihe-Parkern einfach nicht einscheren und man hat keine Probleme. Wozu dort ein Radstreifen ist, weiss ich nicht. Er bringt keine Vorteile und im Kreuzungsbereich besondere Gefahren.

  7. „Wozu dort ein Radstreifen ist, weiss ich nicht. Er bringt keine Vorteile und im Kreuzungsbereich besondere Gefahren.“

    Vielleicht gehst Du da viel zu rational ran?

    So ein buckliger Schutzstreifen schützt subjektiv ungemein.
    Ausserdem sind ja Radwegenetze oder Radroutennetze per se fahrradfreundlich.
    Möglicherweise handelt es sich ja sogar um einen der so wertvollen ‚Lückenschlüsse“?

    Ist ein bißchen wie bei den Pflanzen, da sind die guten „Pflanzenschutzmittel“ auch keinesfalls zu verwechseln mit den bösen Pestiziden.

  8. Also ich bin nicht aus Berlin (aber Deutscher) der derzeit in Wien lebt. Hier gibt es überall Radwege! Könnt ihr euchmal selbst von überzeugen wenn ihr mal in Wien seid! Lg Jens

  9. Ich kann mich täuschen, aber ist die Großbeerenstraße auf der linken Seite bis an Straßenrand neu asphaltiert worden? Oder reicht dort der neue Asphalt auch nur bis an den Parkstreifen?

    Ich vermute eher, dass aus logistischen Gründen (welche immer das auch sind) der rechte Rand auch noch asphaltiert wird. Immerhin muss dafür auch ein absolutes Parkverbot und die entsprechende Baustelle eingerichtet werden.

  10. Ich kann mich täuschen, aber ist die Großbeerenstraße auf der linken Seite bis an Straßenrand neu asphaltiert worden? Oder reicht dort der neue Asphalt auch nur bis an den Parkstreifen?

    Ich vermute eher, dass aus logistischen Gründen (welche immer das auch sind) der rechte Rand auch noch asphaltiert wird. Immerhin muss dafür auch ein absolutes Parkverbot und die entsprechende Baustelle eingerichtet werden.

    MfG, Jürgen

  11. Moin,

    tatsächlich ist die Fahrbahn Richtung Norden komplett neu, nur Rad- und Parkstreifen Richtung Süden fehlt.
    Gestern haben sie gelbe Markierungen aufgebracht und Halteverbote aufgestellt, es scheint doch noch weiter zu gehen…
    Bleibt spannend, ob der Radstreifen vergrößert wird, wie fab schrieb, neue weiße Markierungen sind noch nirgendwo.

    Der Radstreifen bringt aber tatsächlich nur im Berufsverkehr (=Straße komplett zugestaut) was, denn nur dann ist er nicht zugeparkt und man kann gaaaaanz vorsichtig zwischen Stau und parkenden Autos durchfahren – ansonsten ist er ständig zugeparkt (im Kreuzungsbereich sowieso), gerne laden auch mehrere DPD-Kleinlaster nachmittags über Stunden ihre Pakete dort um.

  12. Seit Kurzem wird jetzt auch in südlicher Richtung der verbleibende Teil der Großberenstraße neu asphaltiert. Das mit der Winterpause scheint also gestimmt zu haben. Bleibt abzuwarten, wie die Markierungen aussehen werden…

  13. Also viel Aufregung um nichts. 🙂

  14. Sparen, bis es quietscht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.