Sparta präsentiert E-Bike mit permanenter Internetverbindung

Im März 2016 beginnt der niederländische Fahrradhersteller Sparta mit dem Verkauf des neuen Modells „M81 connected“ zum Preis von 2.799 €. Weitere zwanzig Euro muss der Kunde für eine SIM-Karte drauflegen, damit das Fahrrad richtig funktioniert. Das Sparta M81 connected ist ein E-Bike mit eingebautem Internet. Die Kommunikation mit dem Rad wird über eine auf einem Smartphone installierte App realisiert. Dank permanenter Netzverbindung leistet das Bike nun eine Track-and-Trace-Funktion, das heißt, man kann auf seinem Telefon den Standort des Pedelecs ermitteln. So etwas kann praktisch sein, wenn das Velo gestohlen wird.

Praktisch ist ebenfalls, dass der Fahrer eine Meldung erhält, sobald der Akku wieder aufgeladen werden muss. Das Gleiche gilt für die Wartung des Fahrrads: „Sie haben die ersten tausend Kilometer gefahren. Zeit, das Rad zur Inspektion zu bringen!“ Möglich ist es auch, eine Meldung zu versenden, sobald das Rad ein vorher definiertes Ziel erreicht hat. So können sich Eltern sicher sein, dass ihr Kind den Schulhof erreicht hat. Auch die elektrische Unterstützung kann nach bestimmten Kriterien abgeschaltet werden, etwa, wenn ein Ziel erreicht ist.

Fietsen123: Sparta presenteert elektrische fiets met permanente internetverbinding
Sparta.nl

6 Gedanken zu „Sparta präsentiert E-Bike mit permanenter Internetverbindung

Kommentare-Feed
  1. Und wenn der Akku leer ist, funktionieren weder Fahrrad noch Internet.

  2. Na, treten wird man dann wohl noch können, oder? 🙂

    Aber irgendwie bin ich in manchen Sachen scheinbar schon altmodisch, zu Hause schätze ich einen normalen Lichtschalter statt einer App und bei einem Fahrradakku würde mir einfach eine LED-Anzeige ausreichen. Andererseits – ohne GPS oann ich mir Radfahren kaum mehr vorstellen. Na mal schauen, wo das hinführt – ich hoffe, auch das normale Fahrrad ohne Akku und Motor bleibt ein massenhaft genutztes Gerät.

  3. „ohne GPS oann ich mir Radfahren kaum mehr vorstellen“

    echt? ich probier das immer wieder, komm aber trotz sauhässlicher smartphonehalterung nie so richtig klar. lande ständig – trotz nutzung verschiedenster apps – auf letztlich suboptimalen (rad)wegen, die bedienung klappt am lenker auch nicht so recht und wenn es spannend wird, ist der akku leer.

  4. nunja, für gps nutze ich ’n eigenes gerät, von dem versuch der eierlegenden wollmilchsau abgekoppelt halten die akkus schon vernünftig lang durch – im worst case kann man sich immer noch normale batterien kaufen, für den allerworst case habe ich auf langen touren trotzdem noch i.d.r. karten aus papier auf tasche.

    das gerät dient mir auch weniger zum routing als zur aufzeichnung der fahrten (z.b. dokumentierung der cm. und auf der adfc-sternfahrt von stettin gab’s eine ganz charmante alternative zum original-verlauf des oder-neiße-radwegs, die ich auch gerne nutzen werde, wenn ich das nächste mal alleine da lang fahre) sowie zum nachfahren aufgezeichneter touren/von menschen zusammengestellter routen. ich denke, auf gpx-tracks von fernradwegen, deren ausschilderung ja auch nicht immer optimal ist, werde ich künftig ebenfalls zurückgreifen.

  5. Ich nutze ein „echtes“, allerdings stark in die Jahre gekommenes GPS-Gerät. Da hält der Akku ewig und die Halterungen sind, trotz erheblicher Qualitätssenkungen im Laufe der Zeit, noch ganz gut. Smartphone hab ich auch schon genutzt, z.B. an Leihrädern in anderen Städten. Hat alles Vor- und Nachteile.

  6. Die Diebstahlfunktion finde ich praktisch, aber an sonsten sehe ich nicht unbedingt den Vorteil Internet im Fahrrad zu haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.