Wie ein Radfahrer einen Unfall verursacht (Update)

Die „Berliner Zeitung“ hat heute ein besonderes Schmankerl parat: Einer ihrer Autoren ist mit Frontscheibenkamera Auto gefahren und hat dabei einen Fahrradunfall beobachtet und fotografiert. Der begleitende Text liest sich erst einmal, als handele es sich bei dem Verunglückten um einen lebensmüden Chaoten:

Ein Radfahrer fährt rechts neben der Fahrbahn. Plötzlich entschließt er sich, zwischen den Autos hindurch die Fahrbahn von rechts nach links zu überqueren.

Der Artikel vergisst aber zu erwähnen, was man aus den Fotos eindeutig ersehen kann (nach Sichtung des Videos am 5.3. wurde die Ablaufdarstellung angepasst):

  • Der Radfahrer kommt von rechts aus der Winterfeldtstraße und will die Martin-Luther-Straße überqueren.
  • Der Radfahrer nutzt eine kleine Standphase, um die Fahrbahn zu überqueren. In dem Moment fließt der Verkehr langsam wieder los. Das Auto vor dem Fotografen muss kurz auf den Radfahrer warten und kann nicht gleich anfahren.
  • Der Radfahrer passiert das Auto und kommt nun in die dritte Fahrspur. Hier wird er von einem Mercedes erfasst.

Eine böse Fehleinschätzung des Radfahrers, keine Frage. Aber eben auch kein suizidales Fehlverhalten, das einen schadenfrohen Selbst-Schuld-Fingerzeig rechtfertigt.

In einem Böse-Radfahrer-Artikel darf die 50%-Angabe nicht fehlen, schließlich verursachen ca. 50% der Radfahrer ihre Unfälle selbst. So steht es jährlich in der polizeilichen Unfallstatistik für Berlin. Diese Zahl wird von Medien gerne in einem Kontext genutzt, der Radfahrer als Rowdies darstellt. Dabei würde sie nüchtern betrachtet nur aussagen, dass Radfahrer sich nicht besser oder schlechter benehmen als andere Verkehrsteilnehmer auch. Die Angabe hat einige Schönheitsfehler: So fließen Alleinunfälle und Unfälle zwischen Radfahrern dort mit ein und ziehen die Zahl nach oben. Folglich steigt der Unfallverursacheranteil mit der Verkehrsbeteiligung.

Übrigens wird die Zahl seit einigen Jahren auch für Kfz und Lkw angegeben. So verursachten laut Berliner Polizei im letzten Jahr 70,91% der Kfz-Fahrer ihre Unfälle selbst. Streng genommen sind es noch einige mehr, weil hier auch Unfälle ohne Kfz-Beteiligung mit einfließen. Die Zahl klingt dramatisch, ist aber genauso unbrauchbar wie die 50%-Angabe für Radfahrer. Wäre der Kfz-Anteil (oder der Fahrradanteil) geringer, so würden auch die jeweiligen Verursachungswerte fallen.

Noch eine kleine Beruhigung: Dem Radfahrer ist auf den ersten Blick nichts weiteres passiert.

Berliner Zeitung (Fotos): Wie ein Radfahrer einen Unfall verursacht, 4.3.2014

Berliner Morgenpost (Video): Wie Radfahrer sich und andere im Straßenverkehr gefährden, 5.3.2014

Unfallstelle in Google Maps

72 Gedanken zu „Wie ein Radfahrer einen Unfall verursacht (Update)

Kommentare-Feed
  1. base schreibt:

    Gerade weil die Radler am gefährdetsten sind, sollten sie sich besonders korrekt verhalten.

    Das ist ein gefährliches Missverständnis. Deine These besagt, wer sich besonders korrekt verhält, ist weniger gefährdet. Die Gefährdung für Radfahrer hat in Bezug auf Autofahrer nichts mit richtigem oder falschem Radfahrerverhalten zu tun – just das aber will uns auch dieses Video suggerieren. In Bezug auf Radfahrerunfälle untereinander mag das anders aussehen, wenn ich mir so die Unfallträchtigkeit von Geisterradeln ansehe (übrigens oft von den sicherheitsbewussten Kandidaten mit Helm… tschullige, kleiner Seitenhieb, will da nichts unterstellen). Geisterradeln als Gefahr für RF ist aber medial komplett unterrepräsentiert, im Gegensatz zu Geisterradeln als unerwartetes Verhalten im Konflikt mit Autofahrern.

  2. base schreibt:

    Reclaim ist zu sehr in seiner Radfahrerideologie gefangen. Daher versteht er nicht, …

    Ich hatte auch mal so eine Phase als grüner Radler. Irgendwann musste ich erkennen, das ich nicht der Mittelpunkt bin. Das andere auch Interessen haben. Den Druck, z. B den Beton rechtzeitig zur Baustelle zu bringen, als Bauleiter den Besprechungstermin zu schaffen.

    Entschuldige bitte, aber das ist eine Unverfrorenheit. Willst du mit dieser Ansprache andere für dich gegen reclaim vereinnahmen? Na, Danke, freut mich. Und die „Ich war auch mal dumm, mein Junge, jetzt hör aber bitte auf den weisen Daddy“-Masche kannst du woanders abziehen. Sicher, jeder Mensch ist lernfähig und manche lernen sogar tatsächlich noch dazu.

  3. äh… warum der erste Satz fett ist, weiß ich nicht, war eigentlich nur normal im blockquote drin…

  4. Himmel was ist denn hier los, wie wäre es, lieber base51, wenn man sich wieder mehr auf die Sache konzentriert, ad hominem bringt einen Argumentativ nicht weiter.

    Kein Mensch kann fehlerfrei fahren, eigenes Regeltreues Verhalten gewährleistet aber auch nicht automatisch die Sicherheit, im Verkehr ist man konstant von Leuten umgeben die ebenfalls Fehler machen.

    Drum klappt das auch alles so gut wenn man etwas langsamer unterwegs ist, mehr Zeit um eigene und die Fehler anderer auszubügeln.

  5. Gerade weil die Radler am gefährdetsten sind, sollten sie sich besonders korrekt verhalten.

    Das ist ein gefährliches Missverständnis.

    Hallo Michael, bei dem Missverständnis muss ich dir widersprechen. Die Aussage von base51 stimmt, denn sie betrifft ja auch so Dinge wie aufmerksames Fahren und Rücksichtnahme, Paragraf 1 eben.
    Auch das Video zeigt dies ja gerade. Hätte sich der Radfahrer, der die Fahrbahn querte, auf der nächsten Spur nochmal neu umgesehen um sich zu vergewissern, dass kein Fahrzeug kommt, hätte er den Unfall vermieden.
    Ich beobachte fast täglich Radfahrer, die offensichtlich nur ihr eigenes Vorwärtskommen im Kopf haben. Dabei müssen sie nichtmal explizit Regelvertöße begehen, wenn man von §1 mal absieht.
    Aber Rotlichtsünder und Geisterradler sind ja durchaus Beispiele, wie man andere Verkehrsteilnehmer in Bedrängnis bringen kann und sich dabei auch noch selbst gefährdet.
    Die Geisterradler tauchen interessanterweise auch in der aktuellen Pressemitteilung der Polizei über die Kontrollen letzte Woche nicht auf. Die wurden aber auch verwarnt. Ich bin als Fußgänger im Siemensdamm an so einer Kontrolle vorbei gekommen, sprach die Polizisten darauf an, und prompt kam auch schon der nächste, der dann auch verwarnt wurde.

  6. Hallo Michael,

    base „Unverfrorenheit“ – wie Du es nennst – geht prinzipiell (wenn auch natürlich nicht inhaltlich) schon in Ordnung. Meine an ihn gerichteten Beiträge sind ja auch nicht immer ganz nett 😉

  7. Gerade weil die Radler am gefährdetsten sind, sollten sie sich besonders korrekt verhalten.

    Dieser Ausschnitt aus einem Beitrag war mir auch aufgefallen. Allerdings in einem anderen Zusammenhang, als Michael und Karsten. Ich glaube nämlich genau die dahinter stehende Denkweise ist, was mir an base Kommentaren hier und im Tagesspiegel immer so aufstößt:

    Nicht die Gefährder sollen sich „besonders korrekt“ verhalten“, sondern „besonders“ die Gefährdeten. …und „folgerichtig“ dann auch immer wieder: Nicht die Gefährder müssen dazu gebracht werden, die Gefährdung abzustellen, sondern die Gefährdeten werden in die moralische Pflicht genommen sich vor der Gefahr durch allerlei Accessoires und Zurückhaltung zu schützen.

    Sicher wird base jetzt sagen, dass selbstverständlich beide Seiten aufgerufen sind, Alles zu tun um Gefährdung und gefährdet werden beidseitig zu reduzieren.

    Allein spiegelt sich derlei in base Kommentaren so gut wie nie wieder. Es sind in der Regel reine „Gefärdetenansprachen“ ohne jede Gefährderansprache.

    So müsste es m.E eigentlich heißen:

    Gerade weil Kfz-Führer systembedingt durch ihr Vehikel die mit riesigem Abstand größte Gefahr im Straßenverkehr darstellen, sollten sie sich vor Allem gegenüber Radfahrern und Fußgängern besonders korrekt und rücksichtsvoll verhalten. (Genauso wie sich auch Radfahrer gegenüber Fußgängern auf Grund des großen Gefährdungspotentials besonders korrekt undrücksichtsvoll verhalten sollten)

    Außerdem können und sollten auch Radfahrer und Fußgänger durch korrektes Verhalten Situationen, in denen sie in Gefahr geraten könnten, zu vermeiden suchen.

    Und zwar genau in dieser Reihenfolge. Halt abgestuft nach Gefährdungspotential.

    Leider sieht die Realität aber – wie wir dank des Deutschen Statistischen Bundesamts wissen – völlig anders aus:

    Radfahrer verhalten sich gegenüber Autofahrern belegtermaßen deutlich korrekter, als es andersherum der Fall ist. (Ich nehme mal Eigenschutz als Ursache dafür an)

    Fußgänger verhalten sich gegenüber Autofahrern belegtermaßen deutlich korrekter, als es andersherum der Fall ist. (Vermutlich ebenfalls Eigenschutz)

    Fußgänger verhalten sich gegenüber Radfahrern deutlich korrekter, als es andersherum der Fall ist. (Vermutlich ebenfalls Eigenschutz)

    Autofahrer verhalten sich gegenüber Fußgängern belegtermaßen weniger korrekt, als es Radfahrer gegenüber Fußgängern tun. (Keine Ahnung warum)

  8. „Funktioniert“ der Verkehr eigentlich wirklich, wie es hier in einem Kommentar hieß?

    Vermutlich tut er das auf einer Seite ganz gut, man kommt von A nach B, und das relativ stressfrei. Meistens ist das Beharken ja eher harmlos und man regt sich eher über Kleinigkeiten auf. Nur manchmal wirds richtig gefährlich.

    Auf der anderen Seite gibt es einige Kreuzungen, die alle paar Wochen schwerste Unfälle zu verzeichnen haben – bspw. die Alexanderstr. / Karl-Liebkneckt-Str. / Memhardstr. im letzten Jahr mit 6 Schwer- und 27 Leichtverletzten. Dort stimmt etwas nicht, und das ist mit Pseudovorschlägen wie Regeleinhaltung, Blickkontakt, Helmen oder Leuchtkleidung auch nicht zu lösen. Der Ansatz, auf die bösen Verkehrssünder zu schimpfen oder den Gefährdeten mehr Vorsicht abzuverlangen, funktioniert auch nicht – keiner wird jede Verkehrssituation immer richtig einschätzen können. Denn der Mensch ist und bleibt auf Dauer fehlerhaft und der Verkehr ist darauf einzurichten. An solchen Kreuzungen haben die Verkehrsregeln schlichtweg versagt, sei es durch Sichthindernisse oder undurchsichtige Führungen – und kein Appell an irgendjemanden wird daran etwas ändern. Vielmehr müssen, was simpel klingt, diese Unfallschwerpunkte der Fehlerhaftigkeit des Menschen angepasst werden – kreuzende Verkehrsströme einzeln signalisieren, Geschwindigkeiten reduzieren etc.

    Der Straßenverkehr hat ein Problem mit vielen Unfällen – 16.000 Verletzte jährlich, darunter 2.000 Schwerverletzte und 40 Tote – würde man das Problem anpacken wollen, so müsste man über den ständig zu vernehmenden verbalen Appell hinausgehen. Reale Problemlösungen bestehen aus Maßnahmen und Erfolgsschätzungen, also „Maßnahme A: 15% weniger Verletzte, Maßnahme B: 5% weniger Verletzte“, zu guter Letzt wird der Effekt gemessen und erreicht im Idealfall die Schätzung.

    Man stelle sich ein Unternehmen vor, dessen Umsatz sinkt und dessen Maßnahmen rein verbal oder feindselig (so wie im Video) ausfallen – die Insolvenz ist vorprogrammiert. Man stelle sich vor, die Ausgaben des Unternehmens wären zu hoch und statt die Ausgaben aufzuschlüsseln würde man aus dem Bauch und dubiosen Wutgefühlen heraus behaupten, es läge an der Gardine.

    Im Straßenverkehr wird das genau so gemacht und vom „gemeinen Bürger“ auch so übernommen. Unfallstatistiken werden nicht systematisch ausgewertet, sondern Pseudozahlen berechnet, die das offensichtliche Ziel haben, den Autoverkehr als Hauptverursacher und -beteiligten kleinzurechnen. Maßnahmenpakete sind oftmals aberwitzig (Tagfahrlicht, Debatten über Kopfhörer, Dosenkampagnen) und verzichten gleich auf jede Zieldefinition.

    Dabei wären die Vorgehensweisen doch ganz einfach:

    – Unfallstatistiken „von oben nach unten“ durchkämmen und bei den häufigsten Unfallursachen ansetzen
    – Kreuzungen mit auffälligem Unfallpotenzial beachten – Geschwindigkeitsbegrenzungen, kreuzende Verkehrsströme entkreuzen, Umbauen
    – Verkehrssünder auf ihr Fehlverhalten aufmerksam machen (Kontrollen der besonders unfallträchtigen Verhaltensweisen)
    – Lkw dürfen keine Sichtblockaden haben – ansonsten nicht mehr zulassen

    Würde man mal ein ernstgemeintes Maßnahmenpaket schnüren, könnte man sicher ohne größeren Aufwand beträchtliche Unfallreduktionen erreichen. Wenn ich bedenke, was man schon erreicht hat (m.E. geht ein Großteil der innerstädtischen Unfallrückgänge schlicht auf die Zunahme der Tempo-30-Zonen zurück), denke ich, dass noch viel mehr möglich ist.

  9. Ein großartiger Kommentar, @berlinradler. Wahrer geht‘ nimmer 🙂

  10. Nicht die Gefährder sollen sich “besonders korrekt” verhalten”, sondern “besonders” die Gefährdeten. …

    Da ist schon was dran. Wenn man als Radfahrer aus einer Richtung, von eine Spur, etc. kommt aus der eine Dosenfahrer ihn nie erwarten würde / kann, dann wird er schlicht weg übersehen. Das ist ja das fatale wenn man bei rot, egal als Radfahrer, Dosenfahrer, Fußgänger oder Flugzeug, über die Straße fährt rechnet keiner der grün hat mit querverkehr. Da Radfahrer einspurige Fahrzeuge sind kann man halt aus vielen Richtungen kommen, ist ein bisschen äquivalent zu den Motoradfahrern, die auch gerne einen weiteren Fahrstreifen aufmachen und dann gerne übersehen werden.
    Als Radfahrer braucht man auch Techniken und Erfahrung um zu überleben. Man muss wissen wo man hingucken muss, wo jemand aus einem Hauseingang /Ausfahrt auf einen Radweg / Fahrbahn fahren kann, von wo das nächste Auto kommt, das man auch Schhulterblicke machen muss, das Dooring ein Problem ist, das ein LKW einen grioßen toten Winkel hat, und und und…
    Straßenverkehr ist ein Miteinander, Gegeneinander funktioniert nur sehr begrenzt und im Zweifel verliert der Schwächer -> Dose versus Rad, Rad versus Fußgänger, Fußgänger versus Hundehaufen…

  11. Oh man, richtig zitieren ist garnicht so einfach.

  12. @ reclaim: Die ‚Unverfrorenheit‘ bezieht sich nicht auf einen fetzenden Ton zwischen einzelnen anderen Kontrahenten (auch das geht aber anders), sondern dieses Vereinnahmungsgebahren und diese Attitüde von Pappi-weiß-was-was-der-Kleine-noch-lernen-wird. Das betrifft schon alle hier und da darf ich mich dann auch drüber aufregen.

    @ Karsten: Ich habe mich nicht gegen die Sinnhaftigkeit von regelkonformem Verhalten ausgesprochen, sondern den Versuch von base, dies als ein Allheilmittel gegen davon unabhängige Unfallursachen zu verkaufen. Die Leute, die nach der Methode base (incl. Helm) verfahren, landen genauso unterm Laster.

  13. Inhaltlich kann nach berlinradler von mir jetzt allerdings auch nix mehr kommen. 😉

  14. fast nichts!

    „kreuzende Verkehrsströme einzeln signalisieren“ – das ist eine ganz gute idee, nur die realexistierende umsetzung mit diskriminierungsampeln funktioniert wiederum nicht so gut oder allenfalls zur klärung der schuldfrage („bei rot gefahren!!“).

    zu besichtigen am umbau des kottbuser tors! findet das jemand außer mir auch noch unglücklich oder jedenfalls unklar? warum diese mischung zwischen radspuren und benutzungspflichtigen stummelradwegen ist mir intuititiv nicht einleuchtend, vor allem aber: da gibts ein paar rad-ampeln die eigentlich immer rot zeigen. bei geradeaus-grün für kfz: rot. bei rechtsabbieger-grün für kfz (zum glück): rot. bei kfz-rot: rot, sekundenlang grün. das ist jetzt erstmal eine perfekte kreuzung für kampfradlerkampagnen.

    ursache: verkehrssicherheit auf dem reißbrett? oder noch fehlende gewöhnung/information/volks-umerziehung?

  15. @fab, ja stimmt schon – die einzelne Signalisierung hat den Nachteil, dass alle (normalerweise) oder Radfahrer und Fußgänger (Realität) ausgebremst werden. Ich habe keinen Masterplan in der Tasche, der aus jeder Kreuzung den idealen Verkehrsknoten macht. Mein Ansatz kommt aus einer anderen Richtung – viele Unfälle: dringender Handlungsbedarf. Und wenn am Ende alle ein wenig mehr warten müssen.

    Ist das Kottbusser Tor fertig? Würde ich mir gerne mal anschauen. Hab bisher eigentlich nur drüber gelesen, nach Möglichkeiten meide ich solche Kreuzungen, bei denen jede dritte Benutzung eine knappe Situation mit sich bringt.

  16. Wie ein Radfahrer einen Unfall verursacht (Update) ???

    Das Update vom Update vom….

    Zitat aus Polizeiticker:
    „Radfahrer flüchtig nach Unfall mit Rettungswagen – Die Polizei sucht Zeugen

    war ein mit Blaulicht fahrender Rettungswagen der Berliner Feuerwehr gestern Nachmittag gegen 17.30 Uhr am Klausenerplatz in Richtung Spandauer Damm unterwegs, als der 24-jährige Fahrer wegen eines entgegengesetzt auf dem Radweg fahrenden Radfahrers stark bremsen musste, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Eine 70-jährige Patientin in dem Rettungswagen klemmte sich dabei eine Hand ein. Der Radfahrer setzte ohne anzuhalten seine Fahrt in Richtung Sophie-Charlotte-Straße fort. Die Rentnerin wurde mit schweren Verletzungen an der linken Hand stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.“
    aus:
    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/395535/index.html
    Eingabe: 19.03.2014 – 14:30 Uhr

    Ich stelle das hier einfach mal zur Diskussion:

    wegen eines entgegengesetzt auf dem Radweg fahrenden Radfahrers stark bremsen – Fahrerflucht

    Wer kennt ihn?
    Die alte Dame hat ein Recht auf Schmerzensgeld und Schadensersatz!

    Wenn wir Radler angefahren werden, muss auch die Versicherung zahlen.
    Und das ist gut so!
    base

  17. Ich stelle das hier einfach mal zur Diskussion:

    Was stellen Sie zur Diskussion? Welche Fragen sollen konkret diskutiert werden? Ob ihn jemand kennt? Na das wird sicher eine sehr ergiebige und tiefgehende Diskussion werden…

    Oder soll allgemein über Fahrerflucht diskutiert werden? Falls ja. Warum schon wieder so völlig am Thema hier?

    Ich verstehe mal wieder überhaupt nicht die Motivation hinter Ihrem Beitrag.

  18. Zitat:
    Michael S schreibt:
    Mittwoch, 19.03.2014 um 09:59

    „Die Leute, die nach der Methode base (incl. Helm) verfahren, landen genauso unterm Laster.“

    Bis die autonomen Fahrzeuge eingeführt werden, könnten wir uns hiermit begnügen:

    Ich weiß, es ist noch sehr unvollkommen, aber solange diese Hochbordradwege existieren, müssen wir eine Lösung finden.

    Meine Lösung heißt, ich werde mich zurücknehmen:

    Mein kleines Sicherheitskonzept (in Arbeit) – große LKWs – (Vorschlag)
    Im BEREICH von KREUZUNGEN

    (1) Große LKWs sollten von RADLERN weder links überholt werden, noch sollte rechts vorbeigefahren werden dürfen!!

    (2) Um große LKWS sollte eine 2,50 m große Sicherheitszone gebildet werden, in die kein RAD und Motorrad einfahren darf . Auch nicht im Hochbordbereich an Kreuzungen !!!

    (3) In der 2. Sicherheitszone um gr. LKWs, umlaufend 10 m, dürfen Radler und Motorradler nur mit 10 km/h fahren (wg. Sturzgefahr beim Bremsen und Rutschen unter die Hinterachse).

    (4) Große LKWs halten einen 2 m Abstand von stehenden (vor + seitlich) Radlern. Erst räumen die vor dem LKW stehenden Radler die Kreuzung, dann gilt (1)+(2)+(3) und der schwere LKW darf (sehr) langsam abbiegen.

    (5) Radler sind auch seitlich mit warngelben leuchtenden Lichterketten / Reflektoren (LED-Dauerlicht) auszustatten. Vorn und hinten = großer LED Dauerlichtreflektor . Macht die Fahrräder leuchtend!

    Macht die Fahrräder sicherer!

    Was mit Regenschirmen geht, geht im übertragenden Sinne auch an Fahrrädern.

    Baut an Neurädern OLED-Elemente ein. Diese könnten sogar Blinker, Abstandshalter, Pfeile, Verkehrszeichen beinhalten. Hier sind Idee gefragt, einen aufgeschlossenen Gesetzgeber.
    Wäre auch als Diebstahlsanzeige nutzbar (GPS, Code + Fingerprint, Sender). Wird manipuliert springt das OLED und Sender an.
    Der Vorschlag darf weiterentwickelt werden (Base51 CC)

    ähnlich:
    http://www.oled-display.net/wp-content/uploads/2012/03/umbrealla-flexible-amoled1.png

    Ja, @ reclaim — ist Off-Topic
    base

  19. So völlig am Thema hier vorbei, wollte ich schreiben.

  20. @ 50% Lüge

    Die 50% Lüge ist übel, da nur schwer nachvollziehbar ist, mit welchen Tricks man die Zahl berechnet hat. Man kann dem trotzdem etwas entgegensetzen, indem man Lkw-Fahrer und Radfahrer vergleicht.

    Lkw-Fahrer verursachen 70% bis 75% der Unfälle, an denen sie beteiligt sind, bei Radfahrern sind es die besagten 50%. Lkw-Fahrer sind Berufskraftfahrer, die zum einen eine intensive Ausbildung durchlaufen und zum anderen zwischendurch zur Schulung und zum Sehtest müssen (Sehtest ab einem bestimmten Alter).

    Nebenbei sieht man hier, dass gute Regelkenntnis, die den Inhabern einer Fahrerlaubnis häufig unterstellt wird, und auch eine hohe Fahrpraxis keinesfalls die Verursacherquote bei Unfällen senkt.

    Weiterhin sinkt die Verursacherquote von Radfahrern an Radunfällen beständig. In den 1980er Jahren lag sie noch bei über 60% und sie ist in den letzten zehn Jahren kontinuierlich um insgesamt etwa 5 Prozentpunkte zurückgegangen. Dementsprechend sind die Verursacherquoten der anderen Verkehrsteilnehmer gestiegen.

    Die Verursacherquote von Radfahrern von etwa 50% ist also deutlich geringer als die Verursacherquote von den Berufskraftfahrern im Lkw und sie ist zudem rückläufig.

    Meine Zahlen stammen aus den Unfallstatistiken der Polizei.

  21. Das Problem hat eine eeffect auf alle meine Geschwindigkeit, denn auch. ob unsere Gruppe phasischen Muskulatur zu nutzen, um für Haltungs-stehen, werden sie nicht groß sein, wenn wir sie für die Bewegung zu verwenden. in Reaktion auf Mai, wissen viele Menschen nicht viel von unserer Kern Haltungsschäden Muskelgewebe deutlich. von über 95%, was bei der Betrachtung aller orthopädischen Herausforderungen sind mit dem Missverhältnis um Haltungs-und als auch phasische Heimfitnessartikeln zugeordnet.kann potenziell zeitgenössischen Marokko Proteste Bau Druck zur Veränderung

  22. Freitag abend, Schlesische Strasse, Radfahrerin ohne Licht von rechts,
    schiesst über die Strasse, ich muss bremsen, nach links ziehen – da ist die Mittelinsel.
    Reifen und Felge vorn links im A* – hoffentlich nicht noch mehr.

    Den Schaden habe ich.

    Die „Dame“ ist weitergefahren.

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