Bis zu 50 neue Call-a-Bike-Stationen in Berlin

Der Leihradanbieter Call a Bike informiert seine Kunden heute darüber, dass bis zum Sommer 2014 bis zu 50 neue Stationen in Berlin eröffnet werden. Konzentrieren will man sich dabei auf die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte (Wedding), Neukölln, Pankow und Tempelhof-Schöneberg.

Auch in diesem Jahr sind einige Stationen hinzugekommen, dies wurde aber kaum kommuniziert. Mit den Stationen an den S-Bahnhöfen Sonnenallee und Neukölln ist Call a Bike nun erstmals auch an der Ringbahn vertreten. Eine weitere Station am Schöneberger Gasometer liegt ebenfalls im Einzugsbereich der Ringbahn.

Zusätzlich zur Ausleihe per App, Telefon oder am Terminal kann man die Räder zunehmend auch direkt mit seiner Kundenkarte entleihen, die man dazu an das Lesegerät am Rad halten muss.

In Berlin wird – im Gegensatz zu anderen Städten – auf eine Winterpause verzichtet, die Räder sind ganzjährig benutzbar.

8 Gedanken zu „Bis zu 50 neue Call-a-Bike-Stationen in Berlin

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  1. Kann man die blöden Dinger wenigstens überall abschmeissen, oder muss man die zurück in den nächsten „Parkhafen“ bringen ???

    Ersteres hätte einen enormen Vorteil ggü den normalen Leihrädern.

    Gewöhnungsbedürftig sind sackschweren Räder schon und viel zu teuer dazu. In Kopenhagen gibt es zwar genau die gleichen sackschweren Leihräder, dafür wirklich konsequent an jeder Ecke und gegen 2€ „Pfand“ ähnlich wie ein Supermarkt-Wagen auszuleihen. Ja gut Berlin wäre auch in 20 Jahren dafür nicht so weit, aber was ist mit Spießer-Städten wie Mainz, Stuttgart oder München ???

    http://constructbirmingham.files.wordpress.com/2011/06/copenhagen-bikes.jpg

  2. Du mußt die in einer (beliebigen) Call-a-Bike-Station zurückgeben. Es gab mal das System, daß man sie an jeder beliebigen Straßenecke abstellen konnte und – wenn man eins ausleihen wollte – im Internet gucken konnte, an welchen Straßenecken gerade welche zur Verfügung stehen.

    Paradoxerweise wurde dieses System quasi genau zu dem Zeitpunkt, wo preiswerte Smartphones und mobiles Internet eine sinnvolle Nutzung dieses Dienstes ermöglicht hätten, eingestellt und durch das System mit den festen Stationen ersetzt.

  3. „ist Call a Bike nun erstmals auch an der Ringbahn vertreten“
    Is ja nich möglich. Jetzt doch schon? Sind die ganz schön auf zack.

    Eine sinnvolle Nutzung war meines Erachtens ab der ersten Festnetzflatrate per Sprachserver möglich, August 2005 kams von Eplus glaubich.
    Kann es sein daß die Pausenlosigkeit ne Neuerung ist?
    In Hamburg und Lyon (und wahrscheinlich vielen anderen Städten) ist die erste halbe Stunde seit der Einführung der festen Abstellplätze kostenlos. Hier denn nicht? Ist ja nicht unwahrscheinlich daß die Rückgebestation gerade voll bzw die Abholstation leer ist.

  4. Bei Call a Bike hat man zwei Optionen: Entweder man zahlt immer den Minutenpreis. Oder man zahlt einen Jahresbeitrag im 45€-Bereich (weiss nicht ganz genau) und fährt dann die erste halbe Stunde kostenlos.

    Die Minutenpreise empfinde ich als sehr hoch, das mit dieser Halbe-Stunde-Flatrate hingegen sehr fair, weil es pro Fahrt gilt, also morgens hin und abends zurück für mich oft ohne weitere Kosten.

    Meine Gründe zur Nutzung von Call a Bike sind einfach – nicht immer will ich die volle Strecke ins Büro fahren, sondern Fahrrad und ÖPNV kombinieren. Dazu muss ich mich nicht mit Rad in die Bahnen quetschen, was einfach nur nervt, und bin das Fahrrad los, sobald ich am Büro bin – d.h. wenns einer klauen will, soll er doch.

    Ob nun Stationen oder freie Ausleihe, ich bin da relativ leidenschaftslos. Solange eine gewisse Stationsdichte da ist, finde ich das jetzt nicht so dramatisch. Manchmal muss man eben ein paar Meter laufen.

    Die sehr geringe Ausdehnung – nicht mal innerhalb des Rings sind alle Bereiche erschlossen – macht das ganze natürlich zum Nischenthema. Wen seine Wege woanders hinführen, der ist von der Nutzung ausgeschlossen.

    Ich habe keine Ahnung, welche Verkehrsanteile man mit so einem System hinbekommen würde, wenn man es bis an die Stadtgrenzen ausbaut. Ich wüsste sehr viele Strecken, bei denen ich dann tatsächlich aufs Mietrad umsteigen würde, um je nach Lust und Laune ÖPNV oder Rad zu nutzen.

  5. gut sieht das system in barcelona aus: einfache räder, dafür stationen, zu denen man in der innenstadt gefühlt ca. 200 m läuft. das würde richtig spaß bringen – wenn ich wüsste, wie man sich da als ausländer anmeldet.

  6. Diesbezüglich (Anmeldung Ausländer) hat mir das Luxemburger System ganz gut gefallen, dort kann man sich recht einfach eine Karte beispielsweise für eine Woche kaufen, m.E. ohne weitere Identifikation, allerdings muss man ne Kreditkarte haben. Die Räder dort sind zwar einigermaßen ok, allerdings ein Stück zu klein für jemanden mit 190 Größe – Bergauffahrten waren durch die falsche Kniestellung sehr anstrengend.

  7. Jetzt gibt es eine richtige Räderschwemme, viele neue Bikes. Zu erkennen an fehlender Federung und LED-Frontleuchte.

  8. finde ich sehr gut, die neuen räder, gerade weil die ja im winter im einsatz bleiben. nabenschaltung, keine eiernde, dämpfer-lose federung mehr, die auch noch bei entlastung anschlägt, dafür ballonreifen, nabendynamos, recht taugliche rollenbremsen. schwer aber dafür unkaputtbar. mit immer mehr stationen wird das noch richtig gut.

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