24-Stunden-Rennen Berlin-Kopenhagen

Am 18. August 2012 um eine Minute nach Mitternacht wird der Startschuss für ein Jedermannradrennen über 430 Kilometer von Berlin nach Kopenhagen fallen. Auf den ersten dreißig Kilometern werden die Rennfahrer von einer Eskorte begleitet, bevor das Rennen freigegeben wird. Anschließend geht die Fahrt durch die Nacht weiter nach Rostock, hier wird die Zeit gestoppt und die Radfahrer gehen an Bord der Fähre. Es gibt um 11:00 und um 13:00 Uhr zwei Fährabfahrten in Rostock. Niemand braucht Angst zu haben, die Fähre zu verpassen, denn ein Grupetto-Bus sammelt die letzten Radfahrer ein, damit alle nach Gedser kommen. Ab hier sind es noch ca. 165 km bis zum Ziel in Kopenhagen. Das Radrennen Berlin-Kopenhagen 2012 findet seinen Abschluss um 20:30 Uhr in Dänemarks Hauptstadt mit der Siegerehrung.

Für das Rennen wird eine Renngebühr zwischen 107,- und 134,- Euro fällig, die Anmeldung läuft bereits.

Fahrradcorso Berlin-Kopenhagen 2012
[via]

12 Gedanken zu „24-Stunden-Rennen Berlin-Kopenhagen

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  1. Elf Stunden für die ersten 265km.
    O o, da ist Ärger vorprogrammiert.
    Ich schätze mal, da werden Einige antreten die diese Strecke in weniger als 7,5 Stunden schaffen.
    Dann fast vier Stunden in Rostock rumstehen?

  2. Vier Stunden in Rostock schlafen können, welch Verlockende Vorstellung.

    Es wird in der Nacht gestartet. Welcher Rennradler ist mit sowas und den daraus erwachsenden Folgen schon vertraut? Licht am Rad. Man sieht nicht alles, weil dunkel. Das drückt das Durchschnittstempo herunter.
    Bei einer meiner letzten Nachtfahrten schaute ich mich gerade um, um festzustellen wieweit das nachfolgende Auto wohl weg ist, als wenige Meter vor mir ein Reh die Straße querte. Es war knapp…

    Nachts fahren ist ne andere Nummer, das sind die allermeisten nicht gewohnt.

    Lustig das nun die sportlichen Strecken der just_for_fun Langstreckenradler als ultimative Herausforderung entdeckt werden. Aber hier wird ja auf direkten Strecken gefahren, immer schön geradeaus, nix mit zig mal Abbiegen.

  3. Das Rennen hab ich schon mal gemacht, aber ohne Wertung. 😉
    Bin ja doch mehr der Tourenradler.

  4. Jochen schreibt:
    Montag, 30.04.2012 um 01:21

    Es wird in der Nacht gestartet. Welcher Rennradler ist mit sowas und den daraus erwachsenden Folgen

    Leute die regelmässig Langstrecken fahren sind mit so etwas vertraut.
    Auch in Deutschland gibt es davon eine grosse Szene, da geht in der ersten Nacht das Tempo kaum runter.
    Allerdings meiden Viele solch durchorganisierte Veranstaltungen und fahren lieber Brevets oder eigene Touren.
    Meine jährliche Tour ist Köln-Dirfurt (Harz) 405 km und 3500 Hm.
    Allein benötige ich dafür immer zwischen 15 und 17 Stunden brutto.

  5. Die Routenführung in Berlin-Mitte finde ich eigenwillig: mit Pollern besetzter touristischer Radweg (Brücke zum Hbf.), Baustellenbereich mit zu überquerenden Straßenbahnschienen (Invalidenstraße/Chausseestraße), Abstecher zur Kremmener Straße, Ramlerstraße (Kopfsteinpflaster) …
    Wer eine kostenfreie Langstreckenfahrt mit einer netten Gruppe machen möchte, kann mit Rowerowy Szczecin am 3. Juni kurz nach Mitternacht in Szczecin in Richtung Eberswalde starten und dann ab Eberswalde in die Sternfahrt einsteigen – inkl. Autobahn 🙂

  6. „Elf Stunden für die ersten 265km.(…)
    Ich schätze mal, da werden Einige antreten die diese Strecke in weniger als 7,5 Stunden schaffen.“

    Meinst Du das ernst? Das wäre ein realer Schnitt von >35 km/h, inkl. Pinkelpausen und alles. Sicherlich nicht unmöglich, aber ich habe meine Zweifel, dass das dort tatsächlich jemand schaffen wird.

  7. > Das wäre ein realer Schnitt von >35 km/h, inkl. Pinkelpausen und alles.

    Ja und? Das ist doch nix besonderes. Ich hab mal an so einer Langstreckenveranstaltung vom Audax Club SH teilgenommen (Zeitfahren HH->B), da hat das Siegerteam etwas mehr als einen 32er Bruttoschnitt (also incl. aller Pausen) gehabt – und da war ordentlicher Gegenwind und die Gruppen sehr klein (max 4 Leute).

    Mit einer großen Gruppe ist das kein Problem, ein 35 Schnitt ist selbst bei einer Wald-und Wiesen-RTF auf der Marathonstrecke nix besonderes.

    Ob die Strecke das hergibt ist die andere Frage, die ist mir größtenteils unbekannt (bis auf den Teil in Berlin und die nicht so tolle Umgebung von Oranienburg. Bin meist etwas weiter östlich unterwegs gewesen.

  8. abwrackprämie schreibt:
    Donnerstag, 03.05.2012 um 14:40

    Ja und? Das ist doch nix besonderes. Ich hab mal an so einer Langstreckenveranstaltung vom Audax Club SH teilgenommen (Zeitfahren HH->B), da hat das Siegerteam etwas mehr als einen 32er Bruttoschnitt (also incl. aller Pausen) gehabt

    Bei meiner letzten Teilnahme am Zeitfahren Hamburg – Berlin sind wir die 273 km lange Strecke in einer Bruttozeit von 7:20h gefahren, trotz zweier Reifenpannen.
    http://www.siggis-seiten.de/Profil-H-B-07.jpg
    Im Ziel gab s damals noch etwas Diskussion welches Team gewonnen hat – Schwanmm drüber.
    Wenn sich bei Berlin-Koppenhagen grosse Pulks zusammentun, dann sind da locker schnellere Zeiten möglich, vorausgesetzt die entsprechenden Fahrer sind mit dabei.

  9. Ikke schreibt:
    Donnerstag, 03.05.2012 um 11:24

    Meinst Du das ernst? Das wäre ein realer Schnitt von >35 km/h, inkl. Pinkelpausen und alles.

    Welche Pinkelpausen und welche Pausen überhaupt?
    In Berlin klickt man sich ein und in Rostock an der Fähre wieder aus.
    So würde ich es jdenfalls machen.

  10. Berichtigung
    Bruttozeit beim Hamburg Berlin war 7:33h.

  11. Liebe blogger,

    unter http://3367.linux7.testsider.dk findet Ihr den vorletzten Stand. Der deutsche Streckenabschnitt über ca. 250 km ist seit gestern genehmigt. Alle Radler fahren im Korso ab „Am Salzufer“ (Mercedes Benz) über Saatwinkler Damm nach Henningsdorf – ohne Baustellen / Kopfsteinpflaster o.ä., aber die langsamsten bestimmen die Pace. Dort werden Gruppen a 50 Radler in Abhängigkeit von ihrer Leistungsfähigkeit gebildet und bis zum Sonnenaufgang von Autos begleitet. Auch hier bestimmen die Langsamsten der jeweiligen Gruppe die Pace. Insofern werden die ersten frühestens gegen 8.00 Uhr in Rostock ankommen, wo sie sich duschen und die 2. Garnitur anziehen können. Da zwei Fähren um 11 und um 13 Uhr die Radler nach Gedser bringen brauchen die ersten Ankömmlinge nicht vier Stunden zu warten. Im Vergleich zu den anderen erwähnten Fernfahrten müssen die Teilnehmer ca. 430 km fahren und sich deshalb auf der deutschen Teilstrecke nicht voll auspowern. Das Wetter wird hoffentlich mitspielen und wir schauen mal, ob die Fahrt zu einer regelmäßigen Veranstaltung wird. Noch Fragen?

  12. Was ist eigentlich aus dem Rennen geworden? Man liest nix.

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