Mehrere Fahrradunfälle

Ca. 20 polizeilich erfasste Fahrradunfälle geschehen täglich auf Berlins Straßen, gestern meldete die Polizei gleich 5 davon.

Gegen 15 Uhr 45 übersah eine 51-Jährige Radlerin in der Chemnitzer Straße in Hellersdorf die Gabel eines dort gerade ausladenden Gabelstaplers, prallte mit dem Kopf dagegen und stürzte zu Boden. Aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen wurde sie stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.

In Pankow stießen auf dem Gehweg der Granitzstraße gegen 18 Uhr 10 ein 39-jähriger Radfahrer und ein 45-jähriger Fußgänger zusammen. Hierdurch stürzte der Zweiradfahrer und fiel mit dem Rücken auf einen Stein. Beide Männer verletzten sich bei dem Unfall. Der 39-Jährige kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Mit Prellungen und Abschürfungen an Becken und Kopf wurde gestern Abend ein 56-Jähriger in ein Krankenhaus gebracht. Der Radfahrer war gegen 19 Uhr 30 plötzlich mit seinem Fahrrad auf die Wühlischstraße in Friedrichshain gefahren. Ein 34-Jähriger Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß mit dem Radler zusammen. Hierdurch stürzte der alkoholisierte 56-Jährige. Die Wühlischstraße war für ca. eine Stunde gesperrt.

Weil eine 27-jährige Radfahrerin bei „Rot“ fuhr, kam es gestern Abend zu einem Verkehrsunfall in Prenzlauer Berg. Die Frau überquerte gegen 22 Uhr 45 die Wisbyer Straße und stieß dort mit einem 54-Jährigen „Peugeot“-Fahrer zusammen. Bei dem daraus resultierenden Sturz der 27-Jährigen verletzte sie sich und musste stationär im Krankenhaus aufgenommen werden.

Bei einem Unfall ist ein 22-jähriger Radfahrer heute gegen 15 Uhr schwer verletzt worden. Er war die Falkenseer Chaussee auf dem Gehweg entlang gefahren. Offenbar zu spät bemerkte er das Rotlichtsignal des Andreaskreuzes sowie die heruntergefahrene Schranke der dortigen „Bötzowbahn“. Darauf überbremste er sein Fahrrad und überschlug sich. Der 22-Jährige kam so unglücklich auf den Gleisen zum Liegen, dass seine Beine von dem Eisenbahnzug überrollt wurden. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn ins Krankenhaus. Der 53-jährige Zugführer erlitt einen Schock.

Quelle: Pressmeldungen 1610, 1611, 1612, 1613 und 1624 der Berliner Polizei.

26 Gedanken zu „Mehrere Fahrradunfälle

Kommentare-Feed
  1. Zunächst einmal wünsche ich allen Verunfallten gute Besserung und sofern es möglich ist keine bleibenden Schäden. Aber alle Unfälle werfen kein gutes Bild auf die beteiligten Radfahrer und schüren mediale Vorurteile. Nur aus dem Lesen der Polizeiberichte, also ohne Hintergrundwissen über die konkreten Situationen, sieht es doch so aus:

    1. Kann ich nicht bewerten, da ich das Verhalten des Gabelstablerfahrers nicht kenne, wahrscheinlich hatte die Radfahrerin sogar Vorrang.

    2. Vermeidbarer Gehwegunfall

    3. Alkohol…

    4. Rotverstoß

    5. Gehwegradeln, Rotlichtverstoß und unglaublich viel Pech. Trotzdem ein sehr tragischer Unfall

  2. @Martin LE, im Tagesspiegel wird heute noch ein ziemlich guter Artikel über Unfallrisiken erscheinen. Im Print ist er schon, online noch nicht.

    Leider werden die Meldungen (in der Diskussion) tatsächlich wie folgt interpretiert:
    – das waren alle polizeibekannten Unfälle, die gestern geschahen
    – da hier fast immer der Radfahrer Schuld hatte, ist das generell so im Unfallgeschehen

  3. Da gebe ich dir absolut Recht. Ein Großteil der Unfälle findet in der Öffentlichkeit nie Erwähnung. Bestes Beispiel: Unfall mit Rotlichtverstoß des Radlers taucht in den Polizeimeldungen auf, mein eigener Unfall mit Fahrerflucht des PKW wird nicht genannt.

    Schlimm finde ich auch die Willkür durch die Formulierungen. Radfahrer werden generell „übersehen“ oder es konnte „nicht rechtzeitig gebremst“ werden, während Radfahrer häufig den „Straßenverkehr nicht beachten“ oder „regelwidrig bei Rot fuhren“. Für mich klingt es immer so, als ob Fahrradfahrer prinzipiell Regeln übertreten und Autofahrer leider, unabsichtlich und weil sie es so schwer im Straßenverkehr den einen oder anderen Fahrradfahrer nicht bemerken konnten.

    Damit will ich aber auch die Radfahrer nicht von jeder Schuld freisprechen. Viele ignorieren Regeln unverschämt und regelmäßig. Bei diesen muss sich mein Mitleid schon etwas anstrengen, wenn sie in Unfälle verwickelt sind. Der Großteil aber fährt meist gesetzeskonform und muss trotzdem um sein Leben fürchten und als Bittsteller im Straßenverkehr auftreten.

  4. ja, finds auch traurig, wie so ein mediales zerrbild gefördert wird und alle nicken und sagen. war ja klar, typisch radrowdy

  5. Jau, mein Unfall mit Fahrerflucht letztes Jahr war auch in keiner Pressemitteilung, trotz Anzeige etc.

    Und klar, alle Radfahrer sind grundsätzlich doof und Rücksichtslos, die kann man gern mal Schneiden und abdrängen, sind ja selbst Schuld!

    Es ist zum Kotzen, und man merkts im Straßenverkehr, im Frühling/Herbst war das alles entspannter, nun fahren sie einen wieder beinahe mit Absicht von der Straße und Motzen dann wenn man sie an der Nächsten Ampel fragt ob sie denn die STVO kennen…

  6. ja, das is mir allerdings in den letzten wochen auch aufgefallen. autofahrer sind irgendwie agressiver in den letzten wochen.
    könnte sein, dass sie die vielen radfahrer nerven.

  7. Diese „PetraPassbohrung“ ist ja echt der Hammer. Radfahrer sind immer schuld – nicht mit Worten umschrieben, sondern ganz offen so gesagt.

    Das schreibt sie auch bei jedem Unfallartikel, z.B. bei Rechtsabbiegeunfällen oder dem gestern an einem Bahnübergang verletzten. Mir wird Angst und Bange, wenn ich im Straßenverkehr auf dermaßen hasserfüllte Verkehrsteilnehmer treffe, die die Tod anderer fast schon als gerechte Strafe ansehen.

    Ich habe jetzt mal einen Leserbrief geschrieben mit der Anregung, dermaßen mitgefühlslose Geschmacklosigkeiten nicht mehr freizuschalten. Mal sehen ob der Kommentar selbst durchkommt.

  8. Die anderen Kommentatoren im tsp sind auch nicht ohne, so z.B. der Taxifahrer, der sich „macthepirate“ nennt.

  9. Aber der mac ist doch altbekannt, das ist ein Taxinazi allerfeinster Güte, wenn sowas als Berufskraftfahrer unterwegs sein darf, frage ich mich ob man für nen P-schein überhaupt für den Straßenverkehr geeignet sein darf…

  10. Macthepirat verhoehnt aber keine Unfallopfer, fuer mich ist das ein grosser Unterschied. Manchmal beklagt er selbst die mangelnde Disziplin der Autofahrer, wenngleich Radfahrer natuerlich viel schlimmer sind.

  11. Hallo an Alle, schönen (Sternfahrt-) Sonntag!

    Spezielle solidarische Grüsse an die letztes Jahr Verunfallten, die sich nicht in Polizeistatistik und Presse wiederfanden. Ging mir 2009 auch so, Auto nahm Vorfahrt, dann Fahrerflucht, für mich eine Woche Krankenhaus, einige Brüche, lange Gips.

    Ich fahre vorsichtiger jetzt, defensiver, mehr kleine Straßen, größere Abstände zu Parkern, Querungen. Die Quittung dafür bekam ich dann mal wieder vorgestern sehr schön, in Kreuzberg nahe Moritzplatz: Eng überholender dicker Audi aus WI, mit 4 Türken drin (war halt so), Scheiben runter und Rumgebrülle: ich hätte auf der Straße nichts zu suchen (es gab da nicht mal einen Radweg!), Radfahren sei hier verboten, das sei eine Straße!

    Mir ist mittlerweile nicht mehr zum Lachen zu Mute bei sowas, aber Diskutieren geht sowieso nicht wenn die auf das Gas drücken und weg sind. Ist halt eine Zwei- und oft auch Drei-Klassengesellschaft.

    Man muss schon vorsichtig sein mit Äusserungen im Internet, aber: obwohl ich selbst keine Straftaten begehe, das nicht will oder vorhabe, manches Mal empfinde ich eine gewisse Genugtuung beim Gedanken an die Autoabfackler. Aber, klar, das löst keine Probleme, trifft sicher die Falschen. Die Politik stellt einfach zu wenig Weichen. Alles sehr traurig.

    Wünsche den Verunfallten, um die es hier vordergründig geht, Alles, alles Gute! Auch wenn die Abwesenheit bleibender Folgen sicher nicht möglich sei wird.

    Natürlich taugen die vorliegenden Beispiele in keiner Weise, um meine Argumente und eine Radfahrer-freundliche Politik zu unterstützen, jedenfalls dem ersten Anschein der Berichte nach zu urteilen.

    Jetzt aber los!

    Joshua

  12. „““““““““# Joshua schreibt:
    Sonntag, 06.06.2010 um 08:06

    Natürlich taugen die vorliegenden Beispiele in keiner Weise, um meine Argumente und eine Radfahrer-freundliche Politik zu unterstützen, jedenfalls dem ersten Anschein der Berichte nach zu urteilen.

    Joshua““““““““

    Glaubst Du an eine Radfahrer – freundliche Politik?
    Glaubst Du ernsthaft, dass man in Deutschland zulässt, dass die Menschen massenhaft ihr Autostehen lassen, oder sich kein Auto mehr kaufen und das Fahrrad als Verkehrsmittel benutzen?
    Ich glaube das nicht.

  13. …Überbremsen – Was ist das denn? Meinen die etwa, der Fahrer hatte zu stark gebremst und ist dabei hingefallen?? Der Arme, da hat er schon ein STVzO-konformes Rad und dann ist genau das die beitragende Ursache für seinen Unfall.

    Die Technik- und Wissenschafts-Gläubiger werden über ABS und Fahrertraining philosophieren. Die Starrgang-Fraktion wird sagen – siehste, Bremsen sind keine Sicherheit. Und die Auto-Nazis werden einfach nur schadenfroh lachen.

  14. Hallo Siggi! Nein, ich glaube AUCH NICHT daran.

    Und auch Hallo EsGibtKeineSicherheit: Recht haste. Außerdem, Jahre und Jahrzehnte nach Einführung der Scheibenbremsen bei Autos kommen nun bei Rädern die Dinger zu erst Mondpreisen und dann auch immer noch mit Exotencharakter. Ich glaube Fahrräder sollen Industriemuseum sein.

    Josh

  15. Haben denn Scheibenbremsen bei Fahrrädern erwöhnenswerte Vorteile?
    Wenn ich mir ansehe, wie dünn diese Scheibchen sind, und wie mit fremden Fahrrädern in Fahrradabstellsituationen umgegangen wird (rempel, dengel, umwerf, —), dann weiß ich nicht, ob ich mich auf so eine Bremse verlassen möchte.

    Welches Problem siehst Du bei einer Felgenbremse? Seit der Entwicklung der „V-Brakes“ ist die damit erzielbare Bremswirkung doch eigentlich ausreichend, jedenfalls, wenn man sie mit 80er-Jahre-Mittelzug- oder Seitenzugbremsen vergleicht.

  16. Meiner Meinung nach liegt dergrosse Vorteil einer Scheibnebremse in der guten linearen Dosierbarkeit unabhängig von Wetterbedingungen. Es gibt enie selbstnachstellende Wirkung. Bei allen Bowdenzug Systemen, V-Brakes, was immer, besteht eine gewisse Nichtlinearität in der Zunahme der Bremskraft, bei Überbremsen hilft eine Zugentlastung häufig nur zeitverzögert. Eine ABS-artige Zugkraftbegrenzung ist bei höherwertigen Rädern oft eingebaut, funktioniert meiner Erfahrung nach aber nicht gut und dauerhaft. Man schmiert ausserdem bei regelmässiger Benutzung irgendwann die Felgen durch, hat dann evtl. noch en Hau drin, schlimmstenfalls in einer problematischen Situation. Die Nachteile evtl. Vandalismus- oder unabsichtlicher Schäden beim / nach Abstellen sehe ich genauso, das sagen einem auch die Verkäufer. Außerdem, das sollte klar sein, unterliegen wegen der ungünstigeren Krafteinleitung bei Scheibenbremsen die Speichen einer grösseren Belastung, müssen also entsprechend dimensioniert werden. Ich kenne auch Leute, die (trotz leichtem Verzögerungseffekt) auf die klassische Rücktritt-Trommelbremse hinten schwören – und zwar vor wegen der günstigeren Gewichtsverlagerung nach hinten mit dem Körper des Fahrers, beim Versteifen zum Rücktreten. Die Situation bei Handbremsbetätigung in der Gwefahrensituation ist die umgekehrte: Gewichtsverlagerung nach vorne. Abgesehen davon, dass die enstprechend ausgestatteten Räder meist sowieso die enstprechend sportlichere Haltung einnehmen lassen. Da geht man leieder auch schneller über den Lenker, als mit dem Hinetrn fest im Sattel mit dem Hinterrad zu „schmieren“. Ich selbst fahre dennoch derzeit noch: Affensitzstellung, Handbremsen, V-Brakes. Habe aber Tendenzen Richtung Scheibenbremsen, überlege noch Hollandrad (halte letzteres aber für lange Strecken, täglich 30 bis 50km, für probelmatisch). Grüsse, sorry für zu lang und evtl. bisschen Off topic. Wollte nur erklären. Joshua (absätze gibt es beim nächsten Mal wieder gratis)

  17. Oh Mann, Schicksale gibt’s, die gibt es garnicht. Da werden einem die Beine abgefahren, weil man unbedacht auf einen Bahndamm zufährt und der Zug auch noch genau in dem Moment kommen muss. So eine Scheiße.

  18. Also seit ich ein 28’er Fahrrad habe, ist mir das nicht mehr passiert, dass das Hinterrad beim starken Bremsen hochging. Vielleicht ist mein Fahrrad besonders lang oder das Gewicht besonders weit hinten, keine Ahnung. Das Überschlagen in Notsituationen ist aber eine Unfallart, von der ich recht häufig höre. Gibt es denn da eigentlich ernstzunehmende (technische) Ansätze, das zu verhindern? Joshua schreibt von einer Zugkraftbegrenzung, die nicht gut funktioniert. Gibts da was ernstzunehmendes?

  19. Ich habe hier ja schonmal geschrieben, dass ich mich dank V-Brakes in einer Schrecksituation auf die Fresse gepackt habe. Zu doll gezogen, Vorderrad blockiert und auf Helm und Händen gelandet. Ist 10 Wochen her und ich muss immer noch zur Physio wegen meines Ellbogenbruches… .
    Ich habe allerdings nie geguckt, ob es in den Polizeimeldungen auftauchte. Ich war ja Schuld. Gegen mich läuft jetzt so ein Ordnungswidrigkeitsverfahren: Verursachung eines Unfalls mit Personenschaden.

  20. @Berlinradler
    Das Hochkommen des Hinterrades hängt sehr von der jeweiligen Sitzposition ab. Ich mache mir einen Spaß an Ampeln das Hinterrad kommen zu lassen, wenn mir langweilig ist. Ein großer Aspekt ist die Überhöhung, da der Schwerpunkt stark Richtung Arme verlagert wird. Mit einem Hollandrad wird das nicht funktionieren. Bei einer Notbremsung würde es mich mit recht großer Wahrscheinlichkeit über den Lenker abwerfen.
    Technisch keine ich leider Gegenmaßnahmen, wenn man mal von schwächeren Bremsen absieht. Blockiert das Rad verliert man Bremskraft und die Bremse war zu stark. Bei Vollbremsungen versuche ich das durch Hintereinanderziehen erst der hinteren, dann der vorderen Bremse zu ändern. Leichter haben es in diesem Falle die Fixie- und Rücktrittfahrer, sie können sich schön nach hinten lehnen und haben das Risiko nicht.

  21. „“““GreenHU schreibt:
    Montag, 07.06.2010 um 11:06

    Ich habe hier ja schonmal geschrieben, dass ich mich dank V-Brakes in einer Schrecksituation auf die Fresse gepackt habe. „““

    Nicht Dank der V-Brakes, sondern Dank mangelnder Fahrtechnik.
    Auf dem Rad immer beide Bremsen benutzen, egal ob bei Trockenheit, Regen oder Schnee. Auch sollte man immer, oder wenigstens so oft wie möglich, mit maximaler Bremsleistung bremsen. Dann ist gewährleistet, dass man im Ernstfall nicht überbremst.

    Noch was zu Scheibenbremsen.
    Heutige gute Scheibenbremsen sind schon allen anderen Systemen, in Punkto Bremsleistung und Dosierung überlegen. Für Alltags- und Vielfahrer können Scheibenbremsen allerdings ein kostspieliges und wartungsintensives „Vergnügen“ sein.
    Mein Tip für eine Sorglosbremse für Alltags- und Vielfahrer ist eine Magura-HS33 in Verbindung mit Ceramicfelgen.

  22. „Ceramicfelgen“ – was mag das sein? Felgen aus Keramik können das nicht sein, die würden sofort zersplittern.

    Sind die irgendwie beschichtet? Meine HS33 macht auf den Alu-Felgen (keine Ahnung, welcher Typ) ordentlich Radau, der nicht sein müsste, besonders am Hinterrad.

    Hilft da eine „Ceramicfelge“?

  23. @Nullbock-Horst
    Ceramicfelgen sind Felgen mit Ceramicbeschichteten Bremsflanken.
    In Punkto Haltbarkeit gibt es wohl nichts Langlebigeres als diese Felgen mit den dazugehörigen speziellen Bremsbelägen.
    Das deine HS33 so einen Radau macht kann eventuell daran liegen, dass Du normale Alufelgen mit Bremsbelägen für Ceramicfelgen gepaart hast. Bremsbeläge für Ceramicfelgen sind sehr hart. Ansonsten mal andere Beläge probieren.

  24. Apropos Bremsstrategien: Sheldon Brown empfiehlt (in 95% der Fälle) die Vorderradbremse!

    Kurze Begründung: Bremst mensch vorne, verlagert sich auch das Gewicht auf’s Vorderrad (das Hinterrad „will abheben“), dadurch kann mensch stärker bremsen (das Vorderrad neigt weniger zum Blockieren/Rutschen, weil es stärker auf die Fahrbahn gedrückt wird). Bei einer Vollbremsung schließlich hat mensch gar kein Gewicht mehr auf dem Hinterrad (es hebt gerade so ab), sodass dieses auch nichts mehr zur Bremsung beitragen kann (es würde sofort blockieren).

    Ausführlicher, inklusive wie mensch das am besten lernt (ohne über den Lenker zu fliegen) und in welchen 5% der Fälle doch die Hinterradbremse zu empfehlen ist, steht das bei sheldonbrown.com: englisches Original oder deutsche Übersetzung.

  25. Hatte einen Unfall mit einem Auto und anschließendem Krankenhausaufenthalt. Die Ursache war ein zu schenller Autofahrer, Sichthindernis, und bei mir ein rausgerutschter Bowdenzug / Seilzug an der hinteren Scheibenbremse. Kennt noch jemand das Problem ? Ihr könnt mir schreiben unter jan ad xparade.de Es ist einfacher beim Hersteller Schmerzensgeld einzuklagen wenn mehr solcher Fälle bekannt werden. Ich fahre viel Rad. Das ist nicht das erste mal das bei mir ein Bowdenzug rausrutscht ist.

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