RadZeit Nummer zwei 2010

radzeit-2010-2.jpgLange nicht mehr eine so interessante Ausgabe der RadZeit gelesen. „Wie sicher ist sicher?“ fragt die Zeitung des Berliner ADFC und illustriert das auf dem Titelbild mit dem Torwart der Berliner Eisbären in voller Montur auf seinem Rad. Und nein, einen Helm trägt Eishockeytorhüter Sebastian Albrecht nicht. Gleich in einer ganzen Reihe von Artikeln geht es um das Thema Sicherheit.

Weitere Themen:

  • Planung des Radverkehrs im Umfeld des Bahnhofs Ostkreuz,
  • über einen Fahrradschrauber, der die Lastenfahrräder der PIN AG wartet und repariert,
  • Verkehrssituation am Tempelhofer Damm,
  • Radtourenvorschlag durch die Feldberger Seenplatte nördlich von Berlin.

Die Radzeit erscheint sechs mal im Jahr und ist kostenlos zu erhalten in der Geschäftsstelle des ADFC in der Brunnenstraße 28 in Berlin-Mitte sowie in vielen Fahrradläden und Stadtteilbibliotheken.
RadZeit 2 2010 (Onlineausgabe)

12 Gedanken zu „RadZeit Nummer zwei 2010

Kommentare-Feed
  1. Na da bin ich gespannt – gerade das Ostkreuzthema finde ich sehr interessant. Zur Zeit kann man da in keine Richtung so wirklich gut fahren.

  2. Na also, geht doch. Sicherheit ohne das H-Thema. Dafür das Verhalten im Strassenverkehr und Fehler in der Verkehrsplanung unter die Lupe genommen. Sehr gut.

  3. beim t-damm würde ich mir wünschen, dass man die parallel verlaufende manteufelstrasse einfach fahrradfreundlich gestaltet. z.b. diesen lebensgefährlichen und schlechten radweghindernisparcours wegnehmen und die strasse vebreitern. dann wäre da genug platz. die in nördlicher richtung folgende boelckestrasse fährt sich im allgemeinen angenehm als radfahrer nach meiner erfahrung.
    die nebenstrassen kann man fast alle knicken.

  4. Menno, wo ist mein Exemplar?
    *traurig vorm Briefkasten steht*

  5. @BikeBloggerBerlin
    Genau so gehts mir auch, Online ist doch doof, Radzeit muss aufm Klo gelesen werden !

  6. Aufm‘ Klo wird nicht gelesen, das ist ungesund…

  7. Die Zitty hat sich in der aktuellen Ausgabe auch des Themas Radfahren angenommen. Natürlich etwas weniger ernst. Es wird aber eine dänische Studie zitiert, nach der jeder mit dem Rad zurückgelegte Kilometer für die Stadt 0,48 Euro wert ist. Leider konnte ich keine Quellenangabe finden.
    Außerdem haben sie verschiedene Strecken in Berlin jeweils mit Auto, Rad und Öffis zurück gelegt. Und jetzt ratet mal, was immer am schnellsten war.

  8. Die BVG. „Bin Vorsichtshalber Gegangen“.

    Wobei man auch in Berlin Strecken finden kann, auf denen das böse Blech am schnellsten ist – ist halt alles eine Frage der Uhrzeit und der Richtung.

    So kann ein Blechfahrer recht schnell vom Zoo bis zum Walther-Schreiber-Platz durchbrettern, wenn er es nur vormittags (auch während der Rush-Hour!) tut.

    Das dabei erreichbare Tempo hält auch ein sportlicher Radfahrer nicht durch, selbst wenn der Blechfahrer die kurze Tempo-30-Strecke auf Höhe der Waldorfschule ernstnimmt.

    Merke: Berlin ist auch dort, wo nicht das hippe Ost-Berlin ist.

  9. Also gegen einen Regionalzug von Karlshorst nach Wannsee oder von Gesundbrunnen nach Lichterfelde Ost will ich auch nicht mit Rad oder Auto antreten. Aber danke für den Tipp Neuköllner, wenn ich dran denke, kauf ich mir die aktuelle Zitty.

  10. ich hab am kiosk nur das schreckliche cover gesehen und mich abgewendet 😉 scheint aber doch n ganz interessanter artikel zu sein

  11. 3,20 Euro, argh. Ok, die Streckenvergleiche sind nicht uninteressant, aber auch nicht repräsentativ. Der BVG-Fahrer hat mehrfach Pech, einmal stürzt der Fahrkartenautomat ab, einmal fährt er mit dem Bus eine Station zu weit. Die Radfahrerin scheint sehr gut in Form zu sein und ist sicher schneller als durchschnittliche Radler.

    Interessant finde ich das Interview mit dem Fahrradbeauftragten Arvid Krenz. Der äußert sich in meinen Augen sehr vernünftig, eben pragmatisch als Radfahrer. Vielleicht noch ein wenig zu sehr im Radweg-Denken gefangen. „Radstreifen auf der Fahrbahn […] gelten zwar als sehr sicher – aber viele Leute fühlen sich so dicht an den Autos unwohl. Da muss man einerseits Überzeugungsarbeit leisten, andererseits sollte man Alternativen schaffen.“

    In den nächsten Tagen will er einige vom Senat ausgeschilderte Routen testen, bittet hier aber offen um Meldungen ungeeigneter Wege. Als Beispiel nennt der Interviewer eine Route durch eine Spielstraße nahe der Schönleinstraße.

    Ich hätte da anzubieten: Durchfahrt verboten auf der TR4 am Betriebsbahnhof Rummelsburg (Zobtener Straße, Fahrtrichtung Osten), Durchfahrt verboten auf dem Mauerradweg (Ernst-Ruska-Ufer, Fahrtrichtung Westen), indiskutable Radwegqualität auf dem Europaradweg Müggelheimer Straße … hm naja, und sonst, da findet sich sicher einiges.

  12. Ich kann Philips Kommentar hinsichtlich T-Damm und Manteufelstrasse nur unterstützen: Der zum Glück nicht radwegpflichtige Radweg entlang der Manteufelstrasse ist wahrlich gerfährlich; viel zu eng, links parkende Autos, rechts hohe Kante und ein Belag, der selten einmal für mehr als einen Quadratmeter plan ist. So was gehört gesperrt!

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