Fahrradparken

Der Hof dieses Hauses in der Christinenstraße im Bezirk Pankow ist nur über eine Treppe erreichbar. Als Ausgleich für die fehlende Möglichkeit, das Fahrrad im Hinterhof abzustellen, wurden verzinkte Rohre an die Hauswand geschraubt. Abends sind die so geschaffenen Fahrradparkplätze voll belegt und werden auch von den Bewohnern umliegender Häuser gern genutzt. Kleiner Schönheitsfehler: ein Fahrraddieb mit Kreuzschlitzschrauberzieher hätte hier leichtes Spiel, denn die Rohre sind nur mit acht Schrauben am Haus befestigt.

fahrradparken-christinenstrasse.jpg

6 Gedanken zu „Fahrradparken

Kommentare-Feed
  1. Da kann man mit einem Dremel schnell und einfach Abhilfe schaffen. 😉

    Btw: Bei euren Captchas die 8 und 9 auseinanderzuhalten ist echt nicht einfach.

  2. Ein Rohrschneider für 16,- Euronen
    ist sogar noch besser als
    sonne Dremel-Akku-Flex
    und auch bei weitem leiser,
    da mit Muskelkraft.
    Daher mein Votum für Vierkant-, Mehreckrohre
    oder einen aufgeschweißten Steg.
    Kreuzschrauben, naja…
    Alles in allem verhindert es schon mal einen
    Drive-By-Diebstahl

  3. Klempner, meinst du mit „Drive-By-Diebstahl“ einen Fahrraddiebstahl, der mit einem Auto begangen wird?

    Letzte Woche gab es zu dieser Sorte eine Pressemeldung der Polizei: „Auf frischer Tat stellten Polizeibeamte des Abschnitts 13 vergangene Nacht zwei Fahrraddiebe in Pankow. Die beiden waren gegen Mitternacht aus einem polnischen Kleintransporter an der Kreuzung Neumann- Ecke Arnold-Zweig-Straße ausgestiegen und hatten getrennt mehrere Hauseingänge begutachtet. Wenig später parkten sie das Fahrzeug einige Meter entfernt, und einer der beiden kam mit einem Bolzenschneider zurück und betrat einen Hauseingang. Beim Einladen eines offensichtlich gestohlenen Fahrrades in den „Volkswagen LT“ wurden beide Diebe festgenommen. In dem Fahrzeug entdeckten die Polizisten zehn weitere Fahrräder sowie einen Kinderwagen. Die mutmaßlichen Diebe ohne festen Wohnsitz in Berlin sollen heute einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.“

    Polizeimeldung „Während „Fahrradsammelaktion“ festgenommen“ Nummer 3073 vom 14.11.2009 – 11:25 Uhr

  4. Bingo.
    Bei Motrrädern/Rollern genau das gleiche.
    Da nützt das tollste Bremsscheibenschloß nichts
    wenn man einfach einen Rollschuh drunterstellen kann
    und das ganze dann in einen entsprechenden Transporter bugsiert.
    Ich meine, ist ja nichts dabei nicht ANgekettete Fahrräder in einen
    Lieferwagen zu schmeißen…
    Die ich bin Besoffen- & Zufußdiebstähle so wie
    die ich bin zu Fuß & und mit nem Bolzenschneider unterwegs-Diebstähle
    halte ich doch eher für ne Außnahme.
    Heute läuft das doch alles eher mit Benzin ab.
    Schnell hin und wieder weg,
    da sind vier Kreuzschlitzschrauben doch schon ein Hindernis für schnell.
    Hier ist auch die Frage, ob ein dunkler Hauseingang/Kellertreppe/Hinterhöfe etc.
    einen Diebstahl nicht sogar eher begüstigt weil man in ruhe und
    blickgeschützt arbeiten kann.
    Da hat son Straßenstellplatz schon was für sich,
    mal abgesehen von dem ganzen Vandalismus
    und brennenden Luxusfahrräden von den man in Berlin immer wieder hört.

  5. Ich habe das Gefühl, dass 99% der Räder, die auf Flohmärkten angeboten werden, auf die obige Art und Weise da hin kamen. Fahrradklau ist das eine, aber solange es Abnehmer dafür gibt….

  6. Diese Abstellmöglichkeit ist auch bei Hunden zum Markieren sehr beliebt!

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