Mahnmal als Fahrradständer?

Seit 1992 befindet sich vor dem Reichstag ein Mahnmal zum Gedenken an die vom NS-Regime ermordeten Reichstagsabgeordneten. 96 in das Erdreich eingelassene Kupfertafeln stehen für ebenso viele frei gewählte Abgeordnete des Reichstags, die von den Nazis getötet wurden, von Julius Adler (KPD), der 1945 im KZ Bergen-Belsen starb, bis zu Lotte Zinke (KPD), die 1944 im KZ Ravensbrück umkam.

Einige Radfahrer scheinen das Mahnmal jedoch immer wieder als Fahrradständer misszuverstehen.

Originaltitel: 070723 Germany (3)
Fotograf: John Knox

4 Gedanken zu „Mahnmal als Fahrradständer?

Kommentare-Feed
  1. Hätte ich aber auch nicht gewusst, wenns nicht direkt rangeschrieben ist, dass das ein Mahnmal ist. Tja – mehr Fahrradständer müssen her.

  2. Ja, aber dann welche, die was taugen. Am „Kreuzberger Bügel“ kommt man nicht vorbei; der ganze Rotz, der nur das Vorderrad festhält, ist nur eine Kla- und Zerstörhilfe, aber kein Fahrradständer.

  3. kennt ihr die schrecklichen dinger beim ikea-tempelhof?
    total aufwändig gemacht, sogar mit plastikschutz, damit man sich nichts verkratzt. gut gemeint, aber die möglichkeit mit nem normalen bügelschloß den rahmen anzuschliessen gibts nicht. der kreuzberger bügel wäre billiger und besser gewesen.

  4. Ja, aber wer will den Kindern böse sein, die ihre Räder da reinklemmen? Ich würde auch nicht auf den Stelen des Mahnmals herumhüpfen, würde es Kindern aber auch nicht verbieten wollen. Pietätvolles Verhalten soll jeder selbst definieren und Umwelt ist aufgefordert, dies zu akzeptieren. Deshalb stellt da ruhig eure Räder rein, Is‘ ok.

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