Radtour: Media Spree versenken!

„Durch Mediaspree sollen die Spreeufer mit profitablen Immobilien vollgeknallt werden, und wir sollen uns über ein paar Meter Spreeuferweg freuen. Mal abgesehen vom Aufwertungsdruck, den die ganzen Bauvorhaben für die umliegenden Wohnkieze bedeuten: Hej, es könnte so tolle Flächen und Räume am Ufer geben, wenn wenn wir die alles erdrückenden Renditeerwartungen der Immobilienheinis über Bord kippen! Dann geht´s längst nicht nur darum, dass wir uns liebgewonnene Szeneorte wie den Schwarzen Kanal, die Köpi oder das Yaam vor dem Bulldozer retten: Es ist Zeit, dass die Wünsche die Wohnung verlassen und auf die Strasse gehen.

Kommt mit zur demontrativen und informativen Kiezradelei, quer durch das kapitale Investoren(t)raumschiff Media Spree, quer durch ein Stdatgebiet voller versteckter und noch unentdeckter Freiräume, die erst noch erkämpft werden wollen.

Voraussichtliche Route: Heinrichplatz, Mariannenplatz, Köpenicker Straße, Schlesische Straße, Puschkinallee, Eichenstraße, Elsenbrücke, Stralauer Allee, Mühlenstraße, Holzmarktstraße, Michaelkirchbrücke, Köpi.“

Aus dem Aufruf Wir beradeln die Spreeufer – Media Spree platt machen!

Donnerstag, 29. Mai 16 Uhr Heinrichplatz in Kreuzberg

Mehr Infos: Actiondays

Ein Gedanke zu „Radtour: Media Spree versenken!

Kommentare-Feed
  1. Ausdrücke wie „plattmachen … versenken … Räume erkämpfen … Immobilienheinis … “ Diese Ausdrücke, diese Taktik kenne ich aus rechtsradikalen deutschen Landserheften, die den U-Bootkampf, den 2. Weltkrieg und die faschistische Gewaltherrschaft verherrlichen. Die erbitterte Feindschaft gegen die (ach so jüdische?) Immobilienwirtschaft gehört ebenfalls zum Kern der Propaganda der deutschen Faschos aus den dreißiger Jahren. Tut mir leid, hier sage ich mit aller Entschiedenheit: So was bringt uns nicht weiter. Bei Faschos radle ich nicht mit.

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