Todeskreuzung: 21-jährige von LKW getötet

Heute Mittag wurde eine 21-jährige Radfahrerin in Prenzlauer Berg unter noch ungeklärten Umständen von einem Lastkraftwagen eines 55-jährigen Fahrers überrollt. Die Radfahrerin wurde von einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen und starb dort an ihren schweren Verletzungen.

Es ist bereits der zweite tödliche Unfall an der Todeskreuzung Greifswalder Straße Ecke Ostseestraße im Bezirk Pankow in diesem Jahr. Bereits am 16. April 2007 war an dieser Kreuzung ein 92-jähriger Radfahrer von einem rechtsabbiegenden LKW tödlich verletzt worden.

Die Meldung der Berliner Polizei im Wortlaut: „Bei einem Verkehrsunfall heute Mittag in Prenzlauer Berg ist eine 21-jährige Radfahrerin ums Leben gekommen.
Die junge Frau überquerte ersten Ermittlungen zufolge gegen 13 Uhr 45 an der Kreuzung Ostsee- Ecke Greifswalder Straße mit ihrem Fahrrad im Fußgängerbereich die Ostseestraße, als sie vom Lastwagen eines 55-Jährigen erfasst wurde. Die 21-Jährige erlitt schwerste Verletzungen und wurde noch am Unfallort erstversorgt. Dabei kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Anschließend wurde sie in ein Krankenhaus eingeliefert und erlag dort am späten Nachmittag ihren Verletzungen.
Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Die Verkehrspolizei ermittelt.
Wegen des Unfalls war die Ostseestraße zwischen Greifswalder Straße und Roelckestraße für mehr als eineinhalb Stunden gesperrt.
Auf Berlins Straßen sind in diesem Jahr bisher 37 Menschen ums Leben gekommen.“

Unfallstelle bei Google Maps

4 Gedanken zu „Todeskreuzung: 21-jährige von LKW getötet

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  1. vielleicht sollte alle fahrer sich daran gewöhnen in der stadt eine 30 tempozone einzurichten.es ist doch nicht normal wieviele unfälle in der ganzen zeit passieren-wir als fussgänger können damit besser umgehen und die kinder alleine auf die strasse lassen-aber bei der heutigen gesellschaft ist das nicht mehr möglich-regierung macht was-bei euch im bundestag ist es ruhig -auf der strsse lebt das leben und nicht bei euch auf dem stuhl

  2. Habe mich heute an selber Stelle bei grüner Ampel von einem Rechtsabbieger genötigt gefühlt und konnte nur in Hektik die Straße überqueren. Kam am 3.8. nach dem Unfall aus dem dortigen Mediamarkt und habe die junge Frau noch in ihrem Blut liegen gesehen. Es tut mir sehr leid und geht mir nahe, dass sie es nicht geschafft hat. Ich gehe täglich mehrmals über besagte Kreuzung und habe mich schon oft gefragt, ob den wirklich jeder Idiot in dieser Stadt den Führerschein haben muss.

  3. Ich kenne ebenfalls dieselbe Stelle und leider blieb mir der Anblick des 92-jährigen nicht erspart.

    Ich verstehe diese Stadt nicht, die nach solchen Ereignissen NICHT reagiert. Stattdessen werden Gedenkkerzen und Blumen sofort entfernt… GROTESK!
    An solchen Kreuzungen sollten Rechtsabbieger ebenfalls rot haben.

    Schade um die Leben, die an dieser genommen wurden.

  4. Ich war auch leider dabei. Und geschockt. Nicht nur aufgrund der Menge an Blut, die die Strasse herunterlief.
    Weiß denn jemand, wie es dazu kommen konnte?

    Das Mädchen hieß übrigens Jana..

    Mein Mitgefühl an Familie und Freunde.

    M.

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