Sonntag, 14. Juni 2015: Fahrradsternfahrt

Nicht am traditionellen ersten sondern diesmal am zweiten Sonntag im Juni findet die 39. Ausgabe der Sternfahrt des Berlner ADFC statt. Mit knapp 1.000 Kilometern Streckenlänge auf 19 Routen und einer erwarteten Teilnehmerzahl im sechsstelligen Bereich gilt die Ausfahrt als größte regelmäßige Fahrraddemonstration der Welt.

In seinem Aufruf zur Sternfahrt bläst der ADFC dem Regierenden kräftig Zucker in den Arsch. „Die Berliner Radverkehrsstrategie ist gut“, sagt Eva-Maria Scheel, Landesvorsitzende des ADFC Berlin, „aber die Umsetzung ist ins Stocken geraten.“ Ins Stocken kann nur etwas geraten, wenn es vorher Fahrt aufgenommen hat, und das lässt sich bei der Berliner Radverkehrspolitik beim besten Willen nicht behaupten. Es scheint ein Geburtsfehler der Interessenvertretung der Radfahrer zu sein, dass Kritik an den politisch Verantwortlichen für die bereits vier toten Radfahrer in Berlin in diesem Jahr nur in homöopathischen Dosen geübt werden darf.

Dennoch: auf zur Sternfahrt mit dem Motto: „Fahrradstadt Berlin – jetzt!“.

ADFC Berlin: Sternfahrt 2015 „Fahrradstadt Berlin – jetzt!“

38 Gedanken zu „Sonntag, 14. Juni 2015: Fahrradsternfahrt

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  1. ADFC-Berlin = Erbärmlich

    Dann doch lieber zur CM oder Silent Ride, als so eine Fahrradfreizeit.

    Mfg

  2. Die Berliner Radverkehrsstrategie ist gut und hier nachzulesen:
    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/politik_planung/rad/strategie/index.shtml

    Im Aufruf des ADFC
    http://adfc-berlin.de/aktiv-werden/bei-demonstrationen/sternfahrt/228-sternfahrt-2015.html

    wird mit der Sternfahrt genau die Umsetzung der Strategie vom Senat gefordert. Das ist unterstützenswert. CM, Silent Ride und Sternfahrt schliessen sich nicht aus !

  3. Ist von Kalle schon hart formuliert, aber in der Sache kann man das schon durchaus so sehen. Die Radverkehrsstrategie ist ein theoretisches Konstrukt, genauso wie die Fußverkehrsstrategie. Solche Projekte werden entworfen (durchaus wichtig und lobenswert) um Veränderungswillen vortäuschen zu können (verkehrspolitsch rückwärtsgewandt und angesichts der Toten und Verletzten im Straßenverkehr zynisch). Wenn man die jahrelangen Verschleppungstaktiken des Senats betrachtet, muss ich mich schon wundern, wie nachsichtig man hier seitens des ADFC auf Veränderung drängt, statt das ganze als das zu bezeichnen, was es ist: eine Luftnummer.

  4. Sehe das so, wie Unke.Die Sternfahrt ist eine touristische Massenveranstaltung. Man kann da halt mal mit Kind und Kegel auf der Avus oder Stadtautobahn rumradeln. Die täglichen Zumutungen, die Radfahrer in dieser Stadt Berlin erleiden müssen,werden damit in keiner Weise therapiert. Und natürlich liegt Kalle völlig richtig, wenn er das devote Verhalten des ADFC gegenüber der Berliner Politik und Verwaltung kritisch aufnimmt. Aber immerhin ist dem ADFC Berlin in der neuesten „Radzeit“
    aufgefallen, dass da jemand auf dem Radweg Berlin-Usedom vier fürchterliche Drängelgitter aufgebaut hat. Wären dem ADFC auch noch die
    weiteren Unzulänglichkeiten auf diesem Radfernweg aufgefallen (Kopfsteinpflastereinlage vor der Bahnhofstr., Wurzelaufbrüche, miese Oberfläche im Schloßpark Buch, abartige Querfugen an der kleinen Panke-Brücke in Buch etc.) könnte man ihn beinahe auf einem richtigen Weg wähnen. Indessen bin ich ja selbst ADFC-Mitglied und während der andauernden Vegetationsphase artikuliert sich mein eigener Protest darin, dass ich mit einer Astschere bewaffnet zugewucherte Radwege freilege.
    Ich habe auch schon darüber nachgedacht, ob man mit einer Akku-Flex
    Drängelgitter umlegen könnte. Die Gedanken sind frei, in diesem Sinne – fröhliche Sternfahrt.

  5. Hallo,
    zu diesem Zeitpunkt, werde ich bereits nach Berlin umgezogen sein.
    Deshalb werde ich da definitiv teilnehmen.
    Für eine bessere „Fahrrad-Welt“ 🙂

    Danke für diesen (kurzen) Bericht.

    Grüße
    Thomas

  6. @komfortradler
    zum BU-Radweg: ich oute mich mal als ADFC-Pankow Sprecherin. Wir können solche Hinweise über Mängel gut gebrauchen. Vom meckern alleine wird ja nix und wir paar Aktive sind nicht überall unterwegs. Das Kopfsteinpflaster ist längst in Arbeit. Schloßpark Buch wird ausgebaut (Röntgentaler Weg). Dauert alles jahrelang. Melde dich ruhig mal bei uns. http://adfc-berlin.de/aktiv-werden/in-deinem-bezirk/pankow.html

  7. Die Sternfahrt ist eine touristische Massenveranstaltung.

    Nur weil’s Spaß macht, sollte man den Mitfahrern nicht generell absprechen, dass sie auch ein Zeichen setzen wollen. Im übrigen fahre ich auch mit Kind und Kegel und allein das Erlebnis, ohne permanentes Ausgebremstwerden (von den Polizeistopps mal abgesehen) eine lange Strecke bequem und zügig voranzukommen, hat einen bleibenden Eindruck bei meinen Kindern hinterlassen. Auch viele Erwachsene haben hier ein Schlüsselerlebnis mit Fahrbahnbelägen und fahren auch deshalb immer wieder gerne mit. Das verändert auch die Wahrnehmung der Bedingungen für den Radverkehr im Alltag.

    Kurz: die Sternfahrt würde ich als uneingeschränktes Plus auf seiten des ADFC verbuchen.

  8. Ich würde mir manchmal wünschen, dass einhergehend mit der Fahrradsternfahrt etwas mehr und etwas konkretere Forderungen erhoben werden. Man könnte sie doch mit DIN-A4-Zetteln begleiten, auf denen beispielsweise 10 Forderungen artikuliert sind, die über einfache Wörter wie „Radspuren“ oder „Fahrradstadt“ hinausgehen.

    Gerade die durch die Sternfahrt „ausgebremsten“ zeigen ja oft großes Unverständnis, und wenn man ihnen nicht sagen kann, wofür man demonstriert, wird das tendenziell die Gräben weiter aufreißen.

    Die politischen Verquickungen und diplomatischen Notwendigkeiten des ADFC kenne ich nicht und weiss daher nicht, warum er sich mit Kritik an der aktuellen Politik so zurückhält. Mein Eindruck ist, dass es in Berlin vor Jahren mal einen kleinen Ruck gab, als (anders als in Restdeutschland) Benutzungspflichten aufgehoben wurden und man bezirksübergreifende Routen einrichtete. Ob es derzeit überhaupt eine Bewegung gibt, die über Radstreifen in unbedeutenden Straßen hinausgeht, vermag ich nicht zu sagen – zumindest ist sie unter meiner Wahrnehmungsschwelle.

    Dennoch nehme ich immer gerne an der Sternfahrt teil. Ich empfinde es so wie Michael – auf einmal merkt man, wie es sich in einer besseren Stadt fahren könnte. Ganz leicht mal eben von Lichtenberg nach Charlottenburg, ohne Stress und ständige Gefahr … toll.

  9. RIDE A TRACKBIKE
    DONT MOUNT A BRAKE
    HELMETS DONT SAFE LIVES

  10. berlinradler schreibt:
    Mittwoch, 27.05.2015 um 19:50

    Gerade die durch die Sternfahrt “ausgebremsten” zeigen ja oft großes Unverständnis, und wenn man ihnen nicht sagen kann, wofür man demonstriert, wird das tendenziell die Gräben weiter aufreißen.

    Na man demonstriert für mehr Radverkehr und zeigt dann gleich was dabei heraus kommt.
    Voll nach dem Motto.
    Sperrt die Strassen die Radfahrer kommen.

    Aussenstehende sehen sich da voll bestätigt.

    Ich habe für Köln schon mal vorgeschlagen und das Gleiche wäre auch für Berlin mal eine Massnahme.

    10 000 Radfahrer in einer Stunde quer durch Berlin und Niemand merkt es – das wäre Werbung für das Fahrrad.

    Der überwiegende Teil der Sternfahrtteilnehmer lernt sowieso nichts aus solchen Veranstaltungen.
    Sie freuen sich wie schnell und komfortabel sie von A nach B kommen wenn sie mal auf der Fahrbahn radeln dürfen um anschliessend für mehr Radwege zu demonstrieren.
    https://www.youtube.com/watch?v=-9Q3LyA–v4

  11. Schönes Video … genau so sieht das Radfahren jetzt, wo es wärmer ist, wohl überall wieder aus. Interessanterweise könnte man zynisch sagen, dass die neu dazukommenden oder saisonal fahrenden Radler sich eher an den schlechtesten Beispielen orientieren, warum auch immer.

    Generell halte ich Demonstrationen für ein absolut unverzichtbares Mittel in der Interessenvertretung. Man muss nur irgendwie das Maximum an Überzeugungsarbeit rausholen – ich habe da ja nur Verbesserungsmöglichkeiten vorgeschlagen.

    Dass Radfahrer sehr unterschiedliche Ziele haben, sehen wir auch hier in den Diskussionen – damit muss man wohl leben. Ob das gegen die Sternfahrt spricht, muss jeder für sich entscheiden.

  12. Erstaunlich mal nach Äusserungen dieser Landesvorsitzenden zu suchen. Wie kann eine solche Nulpe, eine solche Träne, ein solches Stiefmütterlein wie diese Scheel auf so eine eigentlich doch kriegswichtige Position geraten? Eine die mit Radwegen abgespeist zu werden wünscht und derweil bunte Allgemeinplätzchen von sich gibt? Die den Kopf zu nichts weiter als als Helmfüllsel zu gebrauchen scheint? Was ist das? Einfältige Dämlichkeit oder Verrat unter falscher Flagge? Welcher Automobilverband hat die Q auf diesen Posten instauriert? – MIr war der ADFC bislang in erster Linie eine günstige Verkehrsrechtsschutzversicherung, aber da werd ich mir fürs nächste Jahr dann wohl ne andere suchen müssen. Einfach lachhaft was diese Speichelleckerin von sich gibt. Erinnert an die sich beim Ami ihre Orden „zum schwarzen Loch“ verdienende Agitationssekretärin Angela.

  13. @Currywurst, hast Du vielleicht eine Zusammenstellung an Zitaten, auf die Du dich beziehst? Es geht sicher nicht nur mir so, dass mir der Überblick über die Äußerungen der Frau Scheel fehlt.

  14. @ Dienstliche Currywurst: Wenn du dich als ADFC-Mitglied dermaßen beleidigend über Eva Maria Scheel äußerst, hättest du vielleicht mal in die Verkehrs-AG gehen oder zu den Jahreshauptversammlungen erscheinen und deine Kritik dort loswerden sollen. Ich bin ebenfalls ADFC-Mitglied und mir passt die meiner Meinung nach viel zu beschwichtigende Haltung des Vereins (die Vorsitzende steht ja nicht allein) in Verkehrspolitikfragen auch nicht, aber was du da zusammenformuliert hast, ist einfach nur unter der Gürtellinie.

  15. Hab mich übrigens grad spontan entschieden an der CM heute teilzunehmen, wer ist eigentlich noch dabei?

  16. gibt es wieder nen Lasten-fahrrad-treffpunkt für die Sternfahrt?

  17. Ich habe ja auch so meine Kritik am ADFC aber die muss nicht ins Persönliche gehen. Es gilt bei alledem zu bedenken, dass auch die Vorsitzende ein ganz normales ADFC-Mitglied ist und sich darüber hinaus im Ehrenamt besonders engagiert. Irgendwie kann ich mir auch nicht erklären, warum das Auftreten des ADFC so mehrfach weichgespült rüberkommt. Und das trifft ja nicht nur auf den ADFC Berlin zu sondern auch auf andere Landesverbände und insbesondere den Bundesverband. Ich glaube es liegt daran, dass einer ehrenamtlich geführten Organisation einfach die Mittel für eine wirkungsvolle Lobbyarbeit fehlen. Andere Interessen werden durch Profis vertreten und da ist dann auch richtig viel Geld im Spiel. Die gesamte Radlergemeinde hat meinem Empfinden nach zu wenig revolutionäre Power. Uns so gesehen ist der ADFC schließlich nur
    ein Abbild aller Radler. Wenn ich zum X-ten Mal durch ein Schlagloch fahre,
    mich über eine bescheuerte Ampelschaltung ärgere oder über eine der zahllosen anderen Unzulänglichkeiten stolpere frage ich mich immer wieder, warum sich die zehntausenden Radler in der Stadt das einfach so gefallen lassen. Will sagen, bei den Tiefbauämtern, der VLB der Senatsentwaltung für Stadtverwicklung, der Polizei, den Ordnungsämtern, den politischen Entscheidungsträgern müssten angesichts der irrsinnigen Mängel im Berliner Radverkehr doch eigentlich tagtäglich die Telefondrähte glühen, die E-Mail- und sonstigen Postfächer überlaufen, mit Beschwerden
    über die haarsträubenden Zustände. Ich fürchte aber, es kommt nichts.
    in der radzeit 1/13 findet sich unter dem Titel „Blog around the clock“
    ein Beitrag über den Fahrradaktivisten Jonathan Maus. Ich zitiere:“ Mit seinen Lesern treibt er die Verwaltung vor sich her“ und weiter „als Maus hört, dass bei zugeparkten Radspuren in Berlin die Polizei aufs Ordnungsamt verweist und das dann wegen Personalmangels abwinkt, sagt er:“Nach so einer Auskunft wäre die Verwaltung hier drei Tage lahmgelegt, weil die Leute sie mit wütenden Anrufen bombardieren würden“.“
    Das klingt mir doch nach einer Handlungsanleitung für alle Berliner Radler.

    Leider ist diese radzeit-Ausgabe im Archiv nicht mehr vorhanden.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/fahrrad-fahren-in-portland-druck-auf-die-stadtverwaltung-kommt-vor-allem-von-den-radlern-/7572814-2.html

  18. Ich habe ja auch so meine Kritik am ADFC aber die darf nicht ins Persönliche gehen. Es gilt bei alledem zu bedenken, dass auch die Vorsitzende ein ganz normales ADFC-Mitglied ist und sich darüber hinaus im Ehrenamt besonders engagiert. Jeder Ehrenamtler verdient auf alle Fälle eines: Respekt ! Irgendwie kann ich mir auch nicht erklären, warum das Auftreten des ADFC so mehrfach weichgespült rüberkommt. Und das trifft ja nicht nur auf den ADFC Berlin zu sondern auch auf andere Landesverbände und insbesondere den Bundesverband. Ich glaube es liegt daran, dass einer ehrenamtlich geführten Organisation einfach die Mittel für eine wirkungsvolle Lobbyarbeit fehlen. Andere Interessen werden durch Profis vertreten und da ist dann auch richtig viel Geld im Spiel. Die gesamte Radlergemeinde hat meinem Empfinden nach zu wenig revolutionäre Power. Uns so gesehen ist der ADFC schließlich nur
    ein Abbild aller Radler. Wenn ich zum X-ten Mal durch dasselbe Schlagloch fahre, mich über eine bescheuerte Ampelschaltung ärgere oder über eine der zahllosen anderen Unzulänglichkeiten stolpere frage ich mich immer wieder, warum sich die zehntausenden Radler in der Stadt das einfach so gefallen lassen. Will sagen, bei den Tiefbauämtern, der VLB der Senatsentwaltung für Stadtverwicklung, der Polizei, den Ordnungsämtern, den politischen Entscheidungsträgern müssten angesichts der irrsinnigen Mängel im Berliner Radverkehr doch eigentlich tagtäglich die Telefondrähte glühen, die E-Mail- und sonstigen Postfächer überlaufen, mit Beschwerden
    über die haarsträubenden Zustände. Ich fürchte aber, es kommt nichts.
    In der radzeit 1/13 findet sich unter dem Titel „Blog around the clock“
    ein Beitrag vom Tagesspiegel-Redakteur Stefan Jacobs über den Fahrradaktivisten Jonathan Maus. Ich zitiere:“ Mit seinen Lesern treibt er die Verwaltung vor sich her“ und weiter „als Maus hört, dass bei zugeparkten Radspuren in Berlin die Polizei aufs Ordnungsamt verweist und das dann wegen Personalmangels abwinkt, sagt er:“Nach so einer Auskunft wäre die Verwaltung hier drei Tage lahmgelegt, weil die Leute sie mit wütenden Anrufen bombardieren würden“.“
    Das klingt mir doch nach einer Handlungsanleitung für alle Berliner Radler.
    Leider ist diese radzeit-Ausgabe im Archiv nicht mehr vorhanden.

    Aber man kann ja mal hier reingucken

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/fahrrad-fahren-in-portland-druck-auf-die-stadtverwaltung-kommt-vor-allem-von-den-radlern-/7572814-2.html

    oder hier

    http://bikeportland.org/

  19. Komfortradler schreibt:
    Samstag, 30.05.2015 um 00:34

    Will sagen, bei den Tiefbauämtern, der VLB der Senatsentwaltung für Stadtverwicklung, der Polizei, den Ordnungsämtern, den politischen Entscheidungsträgern müssten angesichts der irrsinnigen Mängel im Berliner Radverkehr doch eigentlich tagtäglich die Telefondrähte glühen, die E-Mail- und sonstigen Postfächer überlaufen, mit Beschwerden

    Woran glaubst Du?
    Noch nicht mal tote Radfahrer bringen die Verantwortlichen dazu etwas an den Zuständen zu ändern.
    Über das Für und Wieder von Radverkehrsanlagen wird schon seit Jahrzehnten diskutiert. Auch gibt es Statistiken die eindeutig belegen, dass solche Anlagen das Unfallrisiko für Radfahrer erhöhen.
    Die Verantwortlichen wissen also ganz genau worum es geht.
    Es interessiert die Verantwortlichen einfach nicht.
    Freie Fahrt für freie Bürger – das ist das was zählt und ein freier Bürger ist einer der im einem Auto sitzt.

  20. @ siggi: Du hast es nicht kapiert, nicht? Komfortradler haut nicht auf Politik und Verwaltung, sondern bemängelt die durchgängige Trägheit der allermeisten Radfahrer. Nur wenn man sich die Bedingungen gefallen läßt, können sie so bleiben wie sie sind. Dein Genöle hört sich nach dem immer gleichen „Die da oben machen doch was sie wollen“ an. Ja. Wenn man sie läßt. Dann darf man sich aber nicht beklagen. Tun die meisten Radler ja auch gar nicht. Man fährt um die Laterne mitten im Radweg rum, sagt sich, ’son Scheiß‘ und fährt weiter. Nixen – auf zur nächsten Verkehrsausschusssitzung und denen ein Foto auf den Tisch geknallt. Aber dafür hat man dann ja wieder keine Zeit.

  21. @Michael S

    Ja, so habe ich das gemeint. Wenn Siggi meint, dass es (das Leid des fahrradfahrenden Menschen) die Verantwortlichen einfach nicht interessiert, liegt er damit sicherlich teilweise richtig. Indessen ist seine resignierende Schlussfolgerung falsch. Der -gefühlt -verbreiteten Ignoranz darf nicht mit „Kopf in den Sand“ sondern muss mit „haut auf die Pauke“ entgegengetreten werden. Und je mehr Leute auf die Pauke hauen, desto größer die Aussicht auf nachhaltige Änderung der beklagenswerten Zustände. Denn ansonsten heißt es:“Stell Dir vor, es ist Demokratie und keiner geht hin“. Es ist leider kein auf die Fahrradgemeinde zu reduzierendes Problem. Ich kenne das aus meinem kleinen Wassersportverein. Da tun wenige alles und viele tun gar nichts. Beim ADFC wird das sicherlich so ähnlich laufen.

  22. Wenn man jetzt mal den Fahrraddialog in Berlin mit seinen ‚zigtausenden Zuschriften gleichsetzt mit den geforderten tausenden Mails und Telefonaten, dann ist siggis Resultat schon nicht ganz falsch: Da es nicht mal bei den dort genannten Hauptkonfliktpunkten Verbesserungen gab – und dies ebensowenig an Unfallkreuzungen der Fall ist- muss man ein starkes verkehrsplanerisches und politisches Desinteresse annehmen.

    Ich glaub, hier wird grad diskutiert ob man aufgeben soll oder nicht 😉

  23. @ berlinradler: Na und? Niemand hier bezweifelt „starkes verkehrsplanerisches und politisches Desinteresse in Politik und Verwaltung“. Aber einmal in so nem Online-Dialog seinen Senf dazugeben ist dann genug? und wenn da dann so ne schlappe Reaktion vom Senat kommt, sinds „die da oben“? Man hats ja mal angekreuzt?

    Es ist den meisten Radfahrern einfach nicht wichtig genug, dass sie sich mal stärker zu Wort melden. Aber wenn ich mich dauernd ärgern müsste, wäre es zumindest mal eine Überlegung wert, ob ich das in meine nächste Wahlentscheidung mit einbeziehe. Scheint aber auch nicht der Fall zu sein, bzw. in der Abwägung sind andere Programmpunkte der jeweiligen Partei wichtiger.

    Ich schreib jedenfallls „meinem“ Bezirks-CDU-Politiker, was ich von der Friederici-Einlage halte. Ich denke, die wollen angeblich die neuen urbanen Wählergruppen gewinnen – wo wird das nichts 😉

    Und „Aufgeben“? Verstehe ich jetzt nicht. Ich selbst kann mit den Verhältnissen momentan zur Not umgehen. Aber sollen meine Kinder den gleichen Mist vorfinden, wie ich? – Wenn irgendwann die Polizei vor meiner Tür stünde, ein Rechtsabbieger hätte meinen Sohn oder meine Tochter auf dem Rad leider „übersehen“, was dann? Was, wenn ich irgendwann mal in der 30er Zone nicht mehr 25-30 fahre, sondern 10-15 und mich trotzdem bis zur nächsten Gelegenheit nicht überholen lasse? Neh – jetzt muss man sich wehren. Jeden Tag.

  24. Ich hab ja nur den Zustand beschrieben: Die Bürger melden riesige Probleme, die am Ende immer wieder Schwerverletzte und Tote mit sich bringen, und es geschieht fast nichts. Da ist Aufgeben eine ganz menschliche Reaktion. Natürlich ist sie falsch.

  25. an Komfortradler:
    „verdient auf alle Fälle eines: Respekt“ – Klar, das kann man auch so sehen. Mir stellt sich halt die Frage, ob aus jedweder Ehrenamtlichkeit per se Ehrenwertigkeit entspringt, und ich finde es mehr als schade daß die wohl nicht ganz unerheblichen Möglichkeiten die diese Position böte durch (möglicherweise gutgemeinte) Eseleien rohrkrepieren. Diesbezüglich fällt mir der Respekt nicht leicht. Naja, ich wills versuchen.
    „so gesehen ist der ADFC schließlich nur ein Abbild aller Radler.“ – Da bin ich seufzend einverstanden. Aber sieh, er behauptet bzw. ihm wird (dieses soweit ich weiß unwidersprochen) zugeschrieben „die“ Interessenvertretung „der“ Radfahrer zu sein. Und der Rolle wird er meines Erachtens nicht gerecht, und ich würde soweit gehen zu sagen er beschädigt sie zumindest teilweise. Inwieweit das absichtlich bzw auf wessen Betreieben das letztlich passiert, da sind sicherlich mehrere Meinungen möglich.
    „müssten …doch eigentlich tagtäglich die Telefondrähte glühen“ – Hmm. Ich überlege ob ich ein Beispiel einer de facto wirklich telefonisch erreichbaren Behörde kenne, vielleicht ließe sich eins finden. Und ich weiß nicht ob das Wirkung zeigen würde, wils aber nicht ausschließen. Jedenfalls, wenn man ein paar Klageerzwingungsverfahren erfolglos durchdekliniert hat mag es ja sein daß einem da als Einzelner dann doch mal der Enthusiasmus flöten geht. Als leuchtendes Gegenbeispiel fiele mir etwa Andreas Volkmann ein. Was jeder jederzeit machen kann ist auf der Fahrbahn unweit der Mitte des rechten Fahrstreifens fahren – sofern man es nicht versäumt hat seine Ohren zu verstöpseln…
    An Michael: Was ich da zusammenformuliert habe gibt meinem Zorn über die ewige Appeasementpolitik ausdruck. D.Hildebrandt bemühend: Verzeihen Sie mir meine Leidenschaft, ich hätte Ihnen die Ihre auch gerne verziehen. Meine Ausdrucksweise scheint Dich empört zu haben, ich bedaure das. Du sagst an anderer Stelle, „Es ist den meisten Radfahrern einfach nicht wichtig genug, dass sie sich mal stärker zu Wort melden.“ Na vielleicht habe ich das ja dann in Deinem Sinne für ein paar Schweigende gleich mitgemacht, so daß es im Durchschnitt wieder stimmt? Es schien mir in dem Moment der meinen Empörung angemessen. Und wenn auch stellenweise nicht in der Ausdrucksweise so liegen wir vielleicht in der Sache nicht garsoweit auseinander. Was Engagement angeht bin ich fast demjenigen als Einzelkämpfer gegenüber ähnlich skeptisch wie gegenüber diesem Verein, aber versuchen will ichs, zur nächsten Sitzung in meinem Bezirk geh ich hin, obwohl ich nicht glaube daß der Verein mit endlichem Aufwand reformierbar ist. Erfolgversprechend wäre vielleicht eher ne Neugründung eines „Verein gegen automobiles Faustrecht im Straßenverkehr“ oder so. Aus Initiativen wie der von Sina könnte vielleicht sowas erwachsen: https://rad-spannerei.de/blog/2015/06/01/fahrradunfallopfer-sucht-kontakt-zu-anderen-betroffenen/
    An berlinradler: ’s gibt allerlei Interviews und Artikel im Netz nachzulesen, insoweit fällt es leicht sich Überblick zu verschaffen. Und an ärgernswerten Aussagen fehlt es glaubich nicht. Ist natürlich Ansichtssache.

  26. @ Dienstliche Currywurst: Das hört sich so für mich schon sehr viel nachvollziehbarer und richtiger an. Also Schwamm drüber. Ich will ja nur nicht, dass über die Unzulänglichkeiten des ADFC vergessen wird, dass das (leider) das beste ist, was an Radfahrerinteressenvertretung da ist. Der ADFC ist trotz des ambitioniert klingeden Namens eben nicht der ADFC mit seinem durchfinanzierten und seit Jahrzehnten gut vernetzten und politisch hofierten Korrup… Machtapparat.

    Deine Vereinsvariante würde ich jederzeit unterstützen. 🙂 Allerdings dürfte man dann mindestens 5 Jahre im Verborgenen rackern, bevor man irgendwie mal beachtet würde. Als Radler-Armee-Fraktion ginge das schneller 😉 aber wer brächte soviel Engagement auf und wäre das nicht eher kontraproduktiv?

    Ich bilde mir ein, dass die CMs Wirkung zeigen, geht voll am ADFC vorbei und spricht auch eine ganz andere Altersgruppe an. Das bringt doch so manchen im Verein zum Nachdenken, ob EiEi der richtige Umgang mit den Berliner Verkehrsverantwortlichen ist.

  27. öh… der ADFC ist … nicht der ADAC sollte es natürlich heißen 😀

  28. Interessenvertretung der Radfahrer in Richtung der Gesetzgebenden? Da scheint mir mit oder ohne ADFC oder sogar mit einem Reformadfc, wieauchimmer, Hopfen und Malz verloren. Mit DEM Staat ist kein Staat mehr zu machen, siehe Eisenhower’s farewell address to the nation oder auch „President and the press speech“. Und im unsererblogs diskutierten Themengebiet ists eben die Outoindustrie, die diesbezüglich den Laden, in welchem sie uns auf Puppenkistenniveau ein mit etwas Terrorpopanz abgeschmecktes parlamentardemokratistisches Brimborium vorheucheln, inzwischen übernommen hat. Radfahren gefährdet in seiner Gelassenenheit und Genügsamkeit die beiden Grundfesten des Kapitalistismus, nämlich Produktivität und Wachstum, und so gehts nunmal nicht. Also, besser als in der 24. Änderung der StVO (vom 12.9.97) werden wir’s demnach vor dem nächsten Reset des Systems vermutlich nicht mehr bekommen. Bloß 5 Jahre des Rackerns find ich insofern überaus optimistisch, denn schon im „Grundgesetz“ heißt es ja: „Alle Straßenverkehrsgewalt geht vom autofahrenden Volke aus. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Sie wird von Volkes Wagen und Automobilen ausgeübt und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung obendrein auch noch gepampert.“ – Sollte mir ein kleiner Zitierfehler unterlaufen sein so glaube ich doch daß das jedenfalls die reale Situation hinreichend genau beschreibt.
    Die Vereinsvariante könnte eine Art „legaler Arm“ einer Radler-Armee-Fraktion sein. CM macht sich den §27StVO (Geschlossener Verband) zum Thema, und das ist gut so. Es gibt aber auch sonst noch allerlei ungeahnt schöne Sachen in Recht und Judikatur die mal praktischer Umsetzung harren. Eine meiner Lieblingsstellen im Buch von Dietmar Kettler findet sich im Kapitel über Sachbeschädigung. Da heißt es:
    „Selbstverständlich ist auch das mutwillige Beschädigen eines Kraftfahrzeuges, etwa durch einen Schlag mit dem Bügelschloß, strafbar. Keineswegs strafbar ist hingegen das bloße Mitführen eines Bügelschlosses am Gürtel, am Lenker oder in der Hand. Zerschlägt sich ein Autofahrer daran beim Überholen selbst den Außenspiegel, hat er wohl den nötigen Seitenabstand nicht eingehalten. Je nach Sachlage ist dann eher an die Strafbarkeit des Kraftfahrers (z.B. Straßenverkehrsgefährdung, Nötigung zu denken.“
    Weitere Denkanstöße finden sich zum Beispiel bei Michael Hartmann:
    http://carwalker.de/arc_abschlussbericht.htm
    oder bei carbusters.org oder am 16.3.11 im Radspannereiblog.
    Hingegen findet sich beim A.D.F.Gähn, wie hießen die doch gleich?
    Egal, aber sie erinnern mich doch sehr an die von Wilfried Huismann im „Schwarzbuch WWF“ umrissenen Vorgänge. So wie der WWF ein Grünwaschanlage für Konzerne wie Shell, Monsanto und BP ist, wäre der ADFC eine Absolutionsanlage für outoindustriegefällige Verkehrspolitik.
    The only thing necessary for the triumph of evil is for good men to do nothing.

  29. „Ich bilde mir ein, dass die CMs Wirkung zeigen“

    war letzten Freitag zum ersten Mal dabei, leider nur fünf minuten weil meine kleine zu müde war und dann einen (berechtigte) wutanfall bekam. ich fand es lustig da, hätte bestimmt spaß gemacht.

    an eine große wirkung glaube ich aber nicht. dazu ist es viel zu sehr in-szene, berlintypisch glücklicherweise eher mit parka, bier und electrosound als mit lycra. aber eben: underground. eher so wie die skating nights und so weiter. spaßveranstaltung. in-szene mit ein paar fahrradnerds.

    die fetten adac-freunde in den kungelrunden kriegen das nicht mit. und wenn, dann als sicherheitsproblem und nervige störung des verkehrs. und die „normalbürger“, selbst viele öko-familien haben noch nie davon gehört.

    der weg zur veränderung führt über die mainstream-öffetnlichkeit. normcore. und deshalb ist es gut, dass es adfc und vcd gibt. die von mir aus natürlich auch gern bissiger formulieren könnten, ganz klar. andererseits bietet ein kooperativer dialog oft auch mehr möglichkeiten als polarisierendes lautsprechen.

  30. @ fab: ich meinte primär auch, sie zeigen Wirkung für die Diskussion innerhalb des ADFC.

    Mit fette ADAC-Freunde meinst du wohl auch die, oder? Kungelrunden würde ich dem AD_F_C nicht unterstellen, und zumindest Bernd Zanke habe ich auf der letzten CM selbst gesehen.

    andererseits bietet ein kooperativer dialog oft auch mehr möglichkeiten als polarisierendes lautsprechen.

    Stimmt, und das beabsichtigt der ADFC wohl auch. Aber wie man einen „kooperativen Dialog“ mit den früher und auch derzeitig bestimmenden Kräften in der Verkehrspolitik zugunsten des Radverkehrs betreiben will, weiß ich nicht. Lies dir mal das Protokoll der aktuellen Stunde vom 28.05. durch, dann weißt du Bescheid.

  31. Und nu isses wieder so weit, dass man nicht mehr dicker Radfahrer sein darf, jemeinheit!

  32. @michael: ja, meinte mit „adac“ den „adac“. was zeigt, dass „adfc“ nicht der schönste aller namen ist. protokoll hab ich gelesen, das ist ja in der tat ein knaller. bin ich das, der so in der fahrradblase lebt? oder sind die alle in den achtzigern gefangen?

    @kohl: doch natürlich. wenn du es schaffst, trotz erheblichem kalorienmehrverbrauch das gewicht zu halten: more power to you. obwohl, 18 jahre waren genug.

  33. oder sind die alle in den achtzigern gefangen?

    Teils, teils. Die CDU ganz gewiss. Ich denke, so Leute wie der Ole Kreins sind eher der Typ Wahlentscheidendeargumenteabwäger. Der hat das Motto vom „Fehler autogerechte Stadt nicht mit fahrradgerecht wiederholen“ geschluckt und plappert es jetzt solange nach, bis in der SPD neu entschieden wird. Der will da noch mal was werden. Bis dahin hält er still und macht sich vielleicht mal in den Ausschüssen fürs Rad stark, kann ich mir vorstellen.

    … und gegen Kreins wirkt der graue Wolf von den Linken ja wie ein Fixiefahrer 🙂 Mal sehen, ob die das im Wahlkampf auch noch so transportieren wollen.

  34. Auf der Webseite des Umweltfestivals steht, dass diesmal Fahrräder draußen bleiben müssen. Die Presse hatte ja schon berichtet, dass solche Feste „aus Sicherheitsgründen“ neuerdings eingezäunt werden müssen und an den Eingängen Personal stehen muss.

    Da bin ich mal gespannt, ob und wie man da dann noch durchkommen soll.

  35. Naja, finde ich nicht so problematisch wenn es so gehandhabt wird, wie in den Vorjahren, mit Radparkplatz am Ziel der Sternfahrt. Wenns nicht gerade regnet, ist es so voll, dass die Leute, die mit Fahrrad durch die Menge schieben doch eher eine Zumutung für die anderen Besucher sind.

  36. Meine Sorge ist, dass man kaum eine Möglichkeit hat, zur Straße Unter den Linden zu kommen. Sonst konnte man in den Tiergarten ausweichen (Bremer Weg), aber diesmal soll die Umzäunung recht großflächig sein. Konkrete Angaben findet man nicht.

  37. Da die Sternfahrt eine politische Demonstration ist (sein sollte), fände ich es gut, wenn in guter, alter Gewerkschaftermanier unterwegs einige eingängige Sprüche skandiert würden. Hier einige Vorschläge.

    Schlaglochsenat ist für die Sau,d´rum Radler auf die Pauke hau.

    Dem Radler ist der Krieg erklärt und deshalb er zur Sternfahrt fährt.

    Hej Du Senat, erwache! Die Radler kommen jetzt zur Sache.

    Blitz und Donner dem Senat, die wahre Macht fährt mit dem Rad.

    Selbst der Honni hat´s kapiert. Das Rad in seinem Lauf hält auch der Senat nicht auf.

    Autofahr´n für groß und klein nur noch mit ´nem Waffenschein.

    Nehmt der Stadt die Autos weg. Die sind des Menschen größter Schreck.

    Wer die Radler ignoriert ,im Winter in Sibirien friert.

    Wer die Radler ignoriert, bestimmt die nächste Wahl verliert.

    Wer des Radlers Gunst verloren, wird bald in der Hölle schmoren.

    Wer ist des Radlers größter Schrecken? Die VLB mit ihren Recken.

    Am BER Milliardensegen und die Radler steh´n im Regen.

    Die heiße Luft aus Gaeblers Mund scheuert Radlers Seele wund.

    Wir fahr´nzu Müller mit dem Rad und bringen den Senat in Fahrt.

    Viel Spaß

  38. @Komfortradler, eine schöne Liste. An den Rufen werd ich Dich erkennen 🙂

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