Berliner ADFC wird 30

Am 14. Juni 1983 wurde in Westberlin der Landesverband des ADFC gegründet, zum ersten Vositzenden der Radfahrerlobby wählte die Gründungsversammlung Tilman Bracher. Die Nullnummer der Mitgliederzeitschrift „radzeit“ war bereits im Mai 83 erschienen.

Aus einem kleinem, verschworenen Haufen von Radfreunden ist dreißig Jahre später eine Organisation mit 13 Stadtteilgruppen und mehr als 12.000 Mitgliedern geworden, die einmal im Jahr mit der Sternfahrt die größte Fahrraddemo der Welt veranstaltet. Am Sonntag, dem 18. August 2013 will der ADFC seinen 30. Geburtstag feiern: „Wir warten mit allem auf, was dazugehört: Live-Musik, Getränke vom Fass und Essen vom Grill. Bücher und Fahrradkarten, Infos über Verkehrssicherheit, besondere Fahrräder zum Staunen und Ausprobieren … Ob Familien-Rallye, Kletterturm oder Kinderparcours – auch für Familien mit Kindern gibt es viel zu entdecken. Das komplette ADFC-Programm eben.“

Das Fest beginnt um 14:00 Uhr mit der Begrüßung durch die ADFC Landesvorsitzende Eva-Maria Scheel. Wer vorher noch ein wenig abstrampeln möchte, der kann an einer von acht geführten ADFC-Fahrradtouren oder an der Familienrallye teilnehmen, die als Ziel alle das Fest auf dem Tempelhofer Feld haben (Teilnahme: 3€ für Mitglieder; 6€ für Nichtmitglieder).

ADFC Berlin: Jubiläumsfest 30-Jahre-ADFC

4 Gedanken zu „Berliner ADFC wird 30

Kommentare-Feed
  1. Ich habe Tilman Brachers sehr gutes Buch „Konzepte für den Radverkehr“ (habe ich über diesen sehr interessanten Aufsatz kennengelernt: http://www.gerhard-bachleitner.de/Essays/FAHRRAD.html ), und kenne auch seine Kommentare zur Unfallstatistik auf Berliner Radwegen in den 80ern, aber mir war bisher nicht bewusst, dass der der Gründungsvorsitzende des Berliner ADFC war… eine sehr interessante Information.

  2. Ah, schreibt doch bitte nicht „Westberlin“ – das war nämlich so eine perfide Wortschöpfung (und dann die offizielle Schreibweise) der DDR-Oberen, um den Anschein zu erwecken, es gäbe neben dem einzig wahren Berlin, Hauptstadt der größten DDR der Welt, noch irgendwo im Nirgendwo eine unbedeutende Randsiedlung mit einer zufälligen partiellen Namensähnlichkeit …

    Mit schönem Gruss von einem West-Berliner (in temporärer Diaspora) … 🙂

  3. Dann wähle ich weiterhin die offizielle Schreibweise: Westberlin 🙂

    Aber im ernst: Herzlichen Glückwunsch!

  4. Irgendwie scheinen manche ehemalige Bewohner der ehemaligen selbständigen politischen Einheit Berlin (West) ziemliche Komplexe zu haben 😉

    An den Berliner ADFC herzliche Glückwünsche. Möge er in Zukunft wieder mehr Interessensvertretung von Alltags-Radfahrern denn Veranstalter geführter Fahrradtouren sein.

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