Mit dem Fahrrad ins Hochhaus

In Zukunft soll es möglich sein, in New Yorks Hochhauslandschaft Manhattan sein Fahrrad mit an den Arbeitsplatz zu nehmen, egal ob der im 20. oder im 50. Stockwerk liegt. Nach einem kurz vor Weihnachten in Kraft getretenen Gesetz werden Hochhausbetreiber verpflichtet, Angestellten die Mitnahme ihres Rads zu erlauben, sofern in dem Wolkenkratzer ein separater Warenlift vorhanden ist.

In der Hudson Street stellte das Immobilien-Unternehmen Trinity vor kurzem sogar ein komplettes Geschoss zur Verfügung, um 100 Räder parken zu können.
Süddeutsche Zeitung: Mit dem Fahrrad ins Hochhaus

8 Gedanken zu „Mit dem Fahrrad ins Hochhaus

Kommentare-Feed
  1. Der Knackpunkt dürfte wohl der Warenlift sein. Wieviele Gebäude haben sowas und vor allem, wo ist der dann gelegen? Höchstwahrscheinlich bedeutet das Umwege…
    Bei meinem Arbeitgeber kann man das Fahrrad in die Tiefgarage stellen. Der Fahrradständer steht dazu sinnvollerweise auf der untersten Ebene (Man kurvt ja gern im Tiefgaragengestank ueber mehrere Ebenen) und ist nur über eine der beiden Zufahrten erreichbar – also maximal unbequem zu erreichen und damit im Sinne der Fahrradförderung nutzlos.

  2. Wenn die Fahrradstellplätze in der Tiefgarage „ganz weit drinnen“ sind ist das aber möglicherweise auch ein Beitrag zum Diebstahlschutz. Besser, als wenn die Räder von außen sichtbar direkt am Eingang geparkt werden.

    Parkhauskurverei ist allerdings tatsächlich ’ne abenteuerliche Sache: meist recht steile Rampen, ar***glatter Boden und möglicherweise teils sogar Probleme mit der Kopffreiheit wg. unter der Decke angebrachten Lüftungsrohren.

  3. Ich erreiche meinen Arbeitsplatz auch über die Lieferzone und den Lastenaufzug und könnte nicht zufriedener sein. Vorbei an allen Autos und Kunden, gemütlich mit dem Rad bis zum Aufzug radeln und bequem per Aufzug bis direkt vor die Tür.

  4. Mein Rad parkt schon immer neben meinem Schreibtisch im Büro. Ätsch 😉

  5. DAS IST AUCH EINE TOLLE SACHE; MIT DEN HOCHHAUS: DIE IDEE IST GUT: ICH FINDE DIE IDEE SOLLTE VORGESCHLAGEN WERDEN BEI DER POLITK DAMIT DIE POLITIKER DA AUCH MAL WAS MACHEN KÖNNEN: LEIDER GIPT ES NOCH NICHT SO VIELE HOCHHÄUSER; ABER GEHT DAS AUCH FÜR NICHT-HOCHHÄUSER DAS WÄRE JA AUCH GUT ODER?

  6. @hansi :
    Du möchtest dich darüber informieren was CAPSLOCK ist 😉

  7. Ist doch ganz klar: Wer ein Auto besitzt, darf höchstens noch ein Fahrrad sein Eigen nennen. Wer kein Auto hat, darf bis zu 15 Fahrräder besitzen 😉

    chris

    (so ein Quatsch, sich über „zu viele“ Fahrräder mokieren zu wollen. Wenn in den Häusern plötzlich kein Platz mehr für die Räder wäre, müssten halt ein paar PKW-Parkplätze Radgaragen weichen.)

  8. @dan: Nene, Diebstahlschutz ist das nicht. Die Garageneinfahrten und sämtliche Hauszugänge sind gesichert.
    Wenn du die Ständer vor dem Haus gesehen hättest, wüsstest, dass da niemand entschieden hat, der selbst schonmal Fahrrad fuhr. Völlig untaugliche, rein nach Design ausgewählte, geschwungene Edelstahlrohre, die Felgenkiller werden sollten, in die aber nichtmal das dünnste Rad passen würde, wenn man denn wollte.
    Mit ähnlich viel Sachverstand wurde sicher auch der Stellplatz in der Tiefgarage ausgewählt:
    wo wollen Autofahrer ungern hin (nämlich ewig bis in die unterste Etage gurken), wo störts keinen Autofahrer… eben ganz unten in der hintersten Ecke.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.