„Er liebte das Rad, er starb auf dem Rad“

Diese Überschrift stand am 7. Januar in der Onlineausgabe der Bildzeitung und bezieht sich darauf, dass der Radfahrer vom Neujahrstag (siehe den Beitrag Radfahrer nach Verkehrsunfall tot) der ehemalige bekannte Rennradfahrer Ralf-Guido Kuschy war, der im Alter von 49 Jahren auf dem Fahrrad den Tod fand. Kuschy war in der Landsberger Allee vom Bürgersteig auf die Fahrbahn gewechselt und dann von einem Auto erfasst worden.

Kuschy fuhr für den TSC Berlin und war zweifacher DDR-Vize-Meister im Bahnsprint und dreimal Dritter. In den 80er Jahren prägte er den Aufstieg des Bahnradsports in der DDR maßgeblich. 1985 und 1986 belegte er bei den Weltmeisterschaften jeweils einen dritten Platz. 1990 beendete Kuschy seine sportliche Karriere und arbeitete als Fahrradverkäufer.

Wir trauern um den Fahrradfreak Ralf-Guido Kuschy.

Bild.de: Er liebte das Rad, er starb auf dem Rad
Schwäbische Zeitung: Ex-Bahn-Sprinter Ralf Kuschy tödlich verunglückt

Ein Gedanke zu „„Er liebte das Rad, er starb auf dem Rad“

Kommentare-Feed
  1. Hallo, ich bin mit Ralf Kuschy in eine Schulklasse gegangen. Das war 1973 bis 1974 beim TSC Berlin. Wir waren sogar dicke Freunde, haben zusammen trainiert und auch einiges gemeinsam in unsere knappen Freizeit erlebt. Wollte ihn eigentlich mal aufsuchen und erfuhr durch die Zeitung, dass er in Marzahn einige Radtouren organisiert und wollte auch dort mal mitradeln. Als ich mich dann im April 2008 anmelden wollte (ich glaube das war in einer Sozialstation) erzählte man mir von diesem Unfall, den er wohl durch zu viel Alkoholgenuss selbst verursachte. (Es war ja ja schließlich der Neujahrsmorgen).
    Schade das es dadurch nun zu keinem Wiedersehen mehr kam!
    Ich behalte ihn in ewigen Gedenken, weil ich mit ihm ein Stück meines Lebens verbrachte…
    Grüße von einem ehemaligem deutschen Radsportmeister
    Michael Uhlmann

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