Hin und Her in Alt-Stralau

Die Unterführung der Ringbahn an der Straße „Alt-Stralau“ ist eine wichtige Schnittstelle für Radfahrer auf dem Weg vom Osten in die Stadt. Sie liegt an der Tangentialroute TR4, die Dahlem und Biesdorf miteinander verbindet.

Im Zuge der Bauarbeiten am Ostkreuz wurde die Unterführung für den Verkehr gesperrt, mit Ausnahme der Radfahrer und Fußgänger. Dabei wurden Radfahrer immer wieder ausgesperrt. Zunächst versäumte man es nach Einrichtung der Baustelle, die Fahrradfreigabe anzubringen. Dies holte man irgendwann handschriftlich (!) nach.

Mittlerweile gibt es einen engen Kanal zwischen Bauzäunen, der bis gestern für Radfahrer und Fußgänger freigegeben war. Seit heute ist die Fahrradfreigabe überraschend verschwunden. Die zahlreichen Pendler auf dieser Strecke können nun entweder Umwege fahren, schieben oder sich ordnungswidrig verhalten. Generell ist zu beobachten, dass fahrradfreundliche Einzellösungen oft nur kurz bestand haben – schade!

Immerhin gibt es auch gute Neuigkeiten an der TR4, deren Qualität in den letzten Jahren erheblich gesteigert wurde. So wurden zahlreiche Straßen, die bis dahin Sandwege waren, asphaltiert. Zuletzt wurde die Fahrbahndecke des Hönower Weges (etwa am Betriebsbahnhof Rummelsburg) neu asphaltiert, diese Straße ist nun in einem kurzen Abschnitt eine Fahrradstraße.

Alt-Stralau und der TR4 in Openstreetmap

„Südspange“ TR4 auf Berlin.de

6 Gedanken zu „Hin und Her in Alt-Stralau

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  1. Das gleiche Spiel mit den Verkehrsschildern gab es an der Unterführung Auerbacher Tunnel, nähe S-Bahnhof Grunewald. Dies ist eine Baustelle der Bahn, ebenfalls mit einem „schmalen Kanal“ für Fußgänger und Radfahrer zwischen Bauzäunen. Es gab anfangs fehlende Freigaben für Radfahrer, dann nur eine Freigabe in eine Richtung, danach gar keine Schilder. Das volle Programm an Gängelung und Schikanen. Seit einigen Monaten aber ok.

    „Spaß mit temporären Verkehrsschildern“ auf Kosten der Radfahrer auch an anderen Orten. Rund um den Bahnhof Südkreuz wurden zahlreiche große Hinweisschilder zur Verkehrslenkung temporär aufgehängt. Einige ragen deutlich in den Radwegespur hinein: Ballonfahrerweg (im Tunnel), Sachsendamm (Richtung Westen, kurz vor dem Tunnel), Vorarlberger Damm (Richtung Sachsendamm, auf der Brücke).

    Am Breitenbachplatz (Kreuznacher Str. Ecke Schildhornstr.) muß schon ein Radfahrer gegen so ein gefährlich aufgehängtes temporäres Verkehrsschild gefahren sein. Es hängt mittlerweile etwas schief und krumm am Mast herum.

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  3. Mal ehrlich gefragt – wo kann mich sich dann ‚beschweren‘ bzw. mal nachfragen?
    Ist immerhin mein täglicher Arbeitsweg…

  4. z.B. bei SachbearbeiterInnen des Tiefbauamtes. Hatte es am Anfang so probiert und es hat auch tatsächlich mal funktioniert.

    Ines Stolberg-Klopsch
    Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
    Tiefbauamt-Straßenverkehrsbehörde
    Frankfurter Allee 35-37
    10247 Berlin
    Tel.: 030-90 298 8041
    Fax.: 030-90 298 8019

    email: Ines.Stolberg-Klopsch@ba-fk.verwalt-berlin.de

  5. …und wenn die Kommunikation mit dem jeweiligen Bezirk nicht klappt oder nicht fruchtet, über die Verkehrslenkung: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/lenkung/behoerden/de/vlb.shtml

  6. Gibt es an der Stelle einen neuen Stand?

    Ich kann mir vorstellen, dass wegen der Enge der Gasse Sicherheitsbedenken gegen die Fahrradfreigabe sprechen. Andererseits ist das ein Weg für sehr viele Radfahrer, da wäre es schon schön, wenn Lösungen gesucht würden.

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