Show me your Alltagsbike

Welche Räder fahren eigentlich die Leute, die hier mitlesen und mitdiskutieren? Rennräder oder Tourenbikes? Vollgefederte Mountainbikes oder Kiezcruiser? Fixies oder Hollandräder?
Update: Zur Zeit seht ihr neun Fahrräder nach dem Klick.

Wenn du dein Rad zeigen willst, dann schick eine Mail mit angehängter Fotodatei an
klaus Punkt hoepner ät gmail Punkt com
Bitte beschreib dein Fahrrad in einem kurzen Satz und vergiss nicht eine URL, falls ich irgendwohin linken soll.

Alltagsfahrrad 10

Matze: hier ist mal mein derzeitiges Lieblingsrad.
Hardo Rennrahmen (60er)
mit 2-Gang Duomatik
das ganze auf 48-16
ist sehr flink und wendig
und das erste Rad auf dem ich richtig enspannt aufrecht sitze 😉

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Alltagsfahrrad 08

Jan fährt ein älteres Modell des kalifornischen Rahmenbauers Rock Lobster.

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Alltagsfahrrad 07

Arvo: „Das ist mein Fahrrad! Damit fahre ich im Alltag und auf Touren. Ein zehn Jahre alter Stahlrahmen der Fahrradmanufaktur Bremen, damals ein Konzept-Rad vom BUND für Umwelt und Naturschutz für ca. 1900,- DM. Original ist nur noch der Rahmen, Vorbau und Schaltwerk Bei meinem Gewicht – knapp über zwei Zentner – und etwas Urlaubs-Gepäck wird der Rahmen butterweich. Ich würde das Rad so nie wieder kaufen. Nur … nach zehn Jahren wächst man zusammen, ich kann mich nicht trennen. ;-)“

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Alltagsfahrrad 04

Jörg: „Seit zwei Jahren wird mein Alltagsrad zur Arbeit, zum Einkaufen und zum Spaß gefahren. Große Transportkapazität: Alles kann mit, dennoch bleibt das Rad kompakt und handlich (wenn auch schwer). Es hat inzwischen sogar eine Nabenschaltung und daher weniger Pflegebedarf. Die dicken Reifen mit wenig Luft sorgen für viel Komfort und für zusätzliches Training.“

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Alltagsfahrrad 09

Nils: „Fünfziger-Jahre-Rahmen, 26 Zoll, Ballonreifen, 3-Gang.“

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Alltagsfahrrad 04

Uwe: „Mein belgisches Diamant. Als Alltagsrad ist die Gepäck- und Regenfrage weiterhin ungelöst ;), trotzdem trägt es mich schon seit fast vier Jahren im Alltagsradverkehr durch Berlin.“

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Alltagsfahrrad 03

flo: „… ist ein ca. 10 Jahre alter Nakamura MTB Rahmen, den ich 2007 mit einem Xtracycle erweitert habe. Wird täglich zur Arbeit und auch sonst überall hin gefahren.“

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Alttagsfahrrad 02

ravn: „Von allem etwas.“ (siehe Kommentar).

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Alltagsfahrrad 01

Kalle: „Mein Rad hat einen recht schwerern 50er Jahre Rahmen Marke Derby, vermutlich von der Firma Kalkhoff aus Cloppenburg. Dreigangnabenschaltung mit Rücktritt und Nabendynamo mit Permanentlicht.“

22 Gedanken zu „Show me your Alltagsbike

Kommentare-Feed
  1. Hartje Salerno – eines der wenigen Räder für Erwachsene, die noch produziert werden*. Gemuffter Stahlrahmen mit 61 cm Rahmenhöhe.
    Sieht nicht aus wie ein Unfall in der Ofenrohrfabrik und ist –bis auf die Gummibereifung– praktisch ungefedert.

    *) Gerüchten zufolge sollen die mittlerweile auch geschweißt werden. Schon wieder ein Niedergang. Kotz.

  2. Heute habe ich einen Artikel gelesen in denen stand, das fixies in Berlin illegal sind. Ist das wirklich war?
    http://tranzit.blog.hu/2008/07/10/mi_az_illegalis_a_kepen

  3. @Bonnie:
    Wo hast du das gelesen? Fixies sind nicht per se illegal, es ist aber rechtlich unklar (zumindest mir ;-)), ob bei vorhandener Vorderradbremse das Bremsen und Verzögern durch die fixe Hinterradnabe als unabhängige Bremse gelten kann.
    Haben Fixies aber zwei angebaute unabhängige Bremsen, stellt sich diese Frage erst gar nicht.

  4. unter meinem komment findest du ein link. ich versuche es schnellstens übersetzen:
    was ist illegal auf diesem bild? das fahrrad. auf diesem bild steht am zuckerlautomat eine illegale fixie. in Berlin sind fahrrader onhe lehrlauf und brensem verboten. Nicht zufallig. Die name kommt aus denenglischen fixed gear (in ungarisch: immerdrehende oder fixi). also solange der pedal dreht, dreht das rad auch und hingegen ebenso.

    fortsetzung folgt, jetzt is mein arbeitszeit zu ende, zu hause mache ich es weiter.

  5. Fortsetzung:
    Und beim halten ebenso (und hier wird erklärt das „skid“).
    Im Stadt, wo man häufig rasch bremsen soll, kann man mit den fixi nur mit den grösten achtung verkehren, während man messt, kalkuliert, und scant die umgebung aus der fixi-hinsicht. Wenn manm nicht so handelt, dann ist das lebensgefahr konstant und ein unfall ist wahrsagbar. Das ist kein gedankenloses radfahren, wer im stadt ein fixi fahrt entweder konzentriert, oder begeht eine potenzielle selbstmord.
    Extremsporarten sind teil der urban-volkskunst, und fixi ist die philosophistische form der selbstgefährliche sportarten.
    Den wesenbeschränkende, geläufige und schöne körper erbte er vom bahnräder(?), rennräder sind nach massgabe der bahnräder nur grosse monsters.
    Ihre weltanschauung: wenn man gut aufpassen kann, ist kein bremse nötig! Fixi-fahrer, vorsicht!

    (Sorry, wegen mein schlechten deutsch, der-die-das sind nicht meine freunde ;))

  6. Danke fürs Übersetzen, der Inhalt ist rübergekommen!

    Im folgenden Link wird übrigens ein Unfall mit einem Fixed-Gear-Fahrer beschrieben. Ich würde mich dem Blogbetreiber auch anschließen, unfallursächlich nach meinem Verständnis der Pressemeldung scheint hier Unaufmerksamkeit und das Überfahrend der roten Ampel zu sein, nicht das Fahren mit diesem Rad.
    http://www.rad-le.de/artikel/97-Unfall-mit-Fixie.html

  7. Ich bin auch einer von denen die im Stadtbetrieb mit einem Fixie unterwegs sind. Im dichten Verkehr unschlagbar weil es sich so wunderbar manövrieren läßt und so Dinge wie Geschwindigkeitsanpassung im Kolonnenverkehr fast „automatisch“ über die Beine laufen.

    Auch wenn ich das meiste über die Beine wegbremse habe ich eine Vorderradbremse montiert. Wenn man mehr Bremskraft zur Verfügung hat kann man auch Manöver fahren bei denen man eine stärkere Bremsung einkalkulieren muß. D. h. die zusätzliche Bremse macht effektiv schneller.

    Ich halte zumindest ein Fixie mit Vorderbremse im Stadtverkehr nicht per se für gefährlich. Ok, auf den ersten Eingewöhnungsfahrten vielleicht. Oder die ersten Fahrten mit starkem Gefälle. Aber sonst sehe ich da keine Probleme.

    Eher im Gegenteil, so ’n starrer Bock erzieht zu ruhigerer Fahrweise. Lt. Tachoschnitt bin ich letztlich aber mit näherungsweise gleicher Geschwindigkeit unterwegs wie mit den geschalteten Rädern.

  8. naja, wenn man es nötig hat, sich durch sein fahrrad zu einer ruhigeren (was auch immer das ist?sicherer??) fahrweise erziehen zu lassen, dann sollte man sich fragen, ob man nicht evtl etwas falsch macht. und wunderbar manövrieren kann ich mit meinen schalträdern auch bei dichtem verkehr…

  9. Mit einem „fixie“ mag man, sofern man vorhersehbaren Verkehrssituationen ausgesetzt ist, irgendwie „sicher“ unterwegs sein können.
    Das heimtückische am Verkehr aber ist dessen Unvorhersehbarkeit.

    Auch ist das Anfahren mit einem „fixie“ aufgrund des dafür zwangsweise erforderlichen Wiegetritts durchaus ’ne gefährliche Angelegenheit.
    (Den Wiegetritt braucht man nur dann nicht, wenn die Übersetzung entsprechend ist, dann kann man aber nicht schneller als 15 oder so fahren).

  10. @Seppel:
    Ich kann nicht nachvollziehen, was am Wiegetritt gefährlich ist. [Jetzt abgesehen von technischen Fehlern, die zum Sturz führen könnten.]

  11. @seppel
    wüsste auch nicht, was am wiegetritt gefährlich sein soll. und davon mal abgesehn, sollte es doch auch kein problem darstellen im sitzen zu beschleunigen und trotzdem um die 30 zu fahren. ich fahr weder singelspeed, noch fix, aber meisten bin ich so bei 39-15/16 unterwegs. damit kann ich im sitzen anfahren und rel. zügig mein reisetempo von ca. 32 erreichen.

  12. Ich fahre ein Fixie mit sehr kurzem Lenker. Damit läßt sich soweiso kein Wiegetritt fahren. Ist aber m.E. auch überhaupt nicht nötig fürs schnelle Spurten. Ich komme besser mit dem „Anreisser“ klar. Dabei zieht man den Oberkörper mit beiden Armen zum Lenker (ähnleich wie beim Rudern). Man wiegt also nicht seitlich, sondern nur nach vorn/unten. Ich habe den Eindruck, damit bekommt man wesentlich mehr Druck auf die Beine/Pedale.

  13. …ach ja, ich fahre übrigens 46/17

  14. > Ich kann nicht nachvollziehen, was am Wiegetritt gefährlich ist.

    Das massive seitliche schlingern? Wenn Du das auf ’ner leeren Straße machst, ist das Dein Ding, wenn Du das aber in einer Rotte/Horde/Meute anderer Radfahrer machst, ist das ’ne ganz andere Kiste. Oder rechts neben stehenden Autos.

  15. na, wenn man so im wiegetritt (an)fährt, is das wohl einer der technischen fehler, die me erwähnt hat. man solte in der lage sein auch im wiegetritt eine spur zu halten und nicht zu schlingern, sowie auch nicht nach vorn oder hinten zu „rucken“. ersteres bekommen übrigens auch viele leute beim normalen „geradeaus“fahren schon nicht hin. denen kann man das radfahren auch nicht verbieten, obwohl deren fahrerei ne durchaus gefährliche angelegenheit ist. hier, so wie auch bei fixies gilt, nicht auf das rad, sondern auf die fähigkeiten der person die obendrauf sitzt kommt es an.

  16. Johannes schreibt:
    „na, wenn man so im wiegetritt (an)fährt, is das wohl einer der technischen fehler, “

    Ich dachte da zwar zum Beispiel eher an einen Speichenbruch beim Vorderrad während des Wiegetritts (ist mir schon passiert –> Vorderrad blockiert –> Abflug über Lenker–> AUA! 😉 ) aber das gehört wohl auch dazu.

  17. aso natürlich. ich dachte eher an fahrtechnische fehler.

  18. @Johannes:

    mit „ruhigerer Fahrweise“ meinte ich einen mehr auf Ökonomie bedachten Fahrstil. Mit der starren Nabe komme ich bei gleicher Bruttofahrtgeschwindigkeit mit einem niedrigeren Netto-Tachoschnitt und gleichzeitig entspannter an.

    Es ist natürlich völlig klar dass man z. B. bei starken Steigungen, schnellen Abfahrten usw. mit einer Schaltung besser bedient ist. Aber für die übliche „Stadtraserei“ (die bei mir in diesem Jahr bereits mehr als 7000 km eingebracht hat) ist so ’n starrer Bock schon nett: zumindest für mich sehr gut zu fahren und gleichzeitig sehr verschleißarm bei geringster Wartung.

    @Seppel:

    Das „Wiegetritt-Risiko“ sehe ich aus eigener Erfahrung nicht. Wiegetritt in beengten Verhältnissen fahren muss man eigentlich nur wenn man Kolonnensurferei betreibt und sich (zu) schmale Lücken aussucht. Im normalen Fahrbahnlängsverkehr kannst Du Dir schon dadurch Platz verschaffen indem Du einfach mit etwas Sicherheitsabstand zum rechten Fahrbahnrand fährst. Wenn dann jemand zu knapp überholt kannst Du immer noch nach rechts weglenken.

    Im übrigen kann man gezielte Pendelei teilweise sogar nett ausnutzen. Du weißt am Fixie ja sehr genau wann eine Kurbelumdrehung gelaufen ist. Wenn man lange genug Fixie fährt lernt man es die Pedalposition und erforderliche Oberkörperhaltung bei der Fahrt durch schmale Lücken auszunutzen, z. B. weil zwischen den PKW gerade 50 cm frei sind und im Abstand von 2 Metern gerade ein rechter und dann ein linker Seitenspiegel die Lücke beengen… Gezielt Pendeln ist da deutlich einfacher als zu springen um mit dem Lenker an den Spiegeln vorbeizukommen.

  19. zumal du, wenn du springen solltest, die spiegel wenn nicht mitm lenker, dann doch spätestens mit den knien massakrierst;-)

  20. plus bei mehrmaliger anwendung irgendwann auch mal die hinterradfelge.

    asphalt ist hart

  21. Ich habe mich schon böse mit einem Schwinn-Indoo-Cycle ohne Freilauf verletzt, als ich versuchte es mit den Beinen zum stehen zu bekommen. Das Gefährliche an einem Fixie ist eben genau der fehlende Freilauf. Die Pedale drehen sich weiter, ob man will oder nicht.
    Hier in Potsdam habe ich schon gesehen, wie jemand mit einem Bahnrad frontal gegen eine Hauswand gedonnert ist. Da tauchte nämlich plötzlich ein Hindernis auf und er mußte ausweichen. Mangels Bremse konnte er nicht rechtzeitig anhalten.

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