Falschparker-App “Strassensheriff” kooperiert mit dem Bezirk Pankow

Mit dem Ordnungsamt Berlin-Pankow hat die App Strassensheriff einen ersten Kooperationspartner gewonnen. An sofort wollen Bezirk und Startup gemeinsam an der  Entwicklung der Strassensheriff-App arbeiten. Torsten Kühne, zuständiger Bezirksstadtrat: „Mit der App können wir den zahlreichen Beschwerden und Hinweisen über falschparkende Autos noch schneller und zielgerichteter nachgehen. Wir sehen in der App-Entwicklung ein Pilotprojekt für eine Kooperation von Bürgern und Behörden mithilfe moderner Internet- und Smartphone-Technologien. Und natürlich unterstützt das Projekt auch unsere Bemühungen, die öffentliche Ordnung zu verbessern und klimafreundliches Verhalten attraktiver zu machen“

Ob die Finanzierung der App über die Crowdfunding-Plattform Startnext zustande kommt, ist fraglich, denn mehr als drei Wochen nach dem Start der Projektfinanzierung sind mit 5.897 € gerade mal zehn Prozent des Fundingziels in Höhe von 59.000 € zugesagt. Die Finanzierungsrunde endet in 18 Tagen.

Strassensheriff
Strassensheriff bei Startnext

7 Gedanken zu „Falschparker-App “Strassensheriff” kooperiert mit dem Bezirk Pankow

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  1. Also memyself freu ich mich über jede zugeparkte Radverkehrsanlage, so muß ich das Drecksding schon nicht benutzen. Bei der letzten Meldung sagte glaubich dingenskirchen zu dieser Knöllchenhörsterei schon das Wesentliche.
    Mir fällt noch ein: http://iparklikeanidiot.com und in Erweiterung davon youtu.be/fQVlyzD_ess (Kann jemand erkennen was auf den (kyrillischen) Aufklebern steht? Die im Kommentar genannte Übersetzung scheint nicht vollständig zu sein.)

  2. soso , ein Bezirksamt will bei der Entwicklung einer App mitarbeiten. Also bei einem Projekt, bei dem es schnelle Entwicklungszyklen, Freigaben, innovative Ideen, zügige Entscheidungen geben muß.
    Auch eine interessante Möglichkeit ein Projekt zum Scheitern zu bringen.

  3. lol publicprivatepartnership – das erfolgsmodell schlechthin.
    der bundestrojaner wird ja auch privat entwickelt…

    wie läuft das dann finanziell? kriegt die betreiberfirma 10% vom strafzettel?
    und der hilfsscheriff für die meldung dann 3%? muss ich das dann beim
    finanzamt versteuern oder kommt das ontop, weil ich ja meine bürgerpflicht
    getan habe?

  4. Vor Jahren wies ich das Ordnungsamt in Pankow mal darauf hin, dass seinerzeit im Pankower Bürgerpark zwar ein gemeinsamer Geh- und Radweg verlief (parallel zur Wilhelm-Kuhr-Straße), an einer Gabelung aber nicht eindeutig war, auf welchem Weg es weitergeht. Viele Radfahrer fuhren dann den falschen Weg weiter, dort kontrollierte das Ordnungsamt sehr oft. Natürlich wurde mein Hinweis mit Allgemeinfloskeln abgebügelt, die Situation blieb so bestehen.

    Vielleicht sollte man mal eine Schilder-App schreiben, die die entsprechende Behörde über widersprüchliche, falsche oder regelwidrige Beschilderung informiert. An eine Zusammenarbeit wäre dann wohl nicht zu denken, die meisten (nicht alle) Hinweise dieser Art werden ja ignoriert.

  5. @ currywurst

    die übersetzung kommt schon hin mit dem „mir ist das egal, ich parke wo ich will“. ist nicht wortgetreu aber kommt im sinn schon hin.

    wörtlich „ich spucke auf alles, ich … “

    da wird noch so einiges nicht wörtlich übersetzt fürchte ich 😉

  6. Merci monsieur!

  7. Ob das wohl gut geht?

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